Start Unternehmen Dicht Dran Unternehmen gegen Corona (3): Continental – Medizin-Schläuche für die Lombardei

Unternehmen gegen Corona (3): Continental – Medizin-Schläuche für die Lombardei

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Schläuche von Continental für medizinische Geräte - die Produktion in Italien wurde eigens hochgefahren.
Continental hat in Italien die Produktion von medizinischen Schläuchen vorübergehend wiederaufgenommen.

Der hannoversche Technologiekonzern Continental stellt an seinem italienischen Standort in Daverio in der Lombardei Schlauchleitungen her, die jetzt für den Medizinsektor Bergamos und der Region Lombardei bestimmt sind. „Auch wenn Continental seine Produktion am norditalienischen Standort aufgrund der Covid-19-Pandemie heruntergefahren hatte, produzierten wir die speziell angeforderten Chargen für den angespannten italienischen Gesundheitssektor“, erklärt Marco Tamborini, der seit der Übernahme von Merlett durch Continental im Jahr 2019 verantwortlicher Manager für die in Italien ansässige Produktion thermoplastischer Schlauchlösungen. „Deshalb haben wir vorübergehend eine Produktionslinie wieder hochgefahren, um den Bedarf unserer Kunden und des medizinischen Bereiches zu decken. Dies ist unser Mindestbeitrag für Bergamo und die italienische Gesellschaft, um alle Helfer im medizinischen Bereich zu unterstützen.“ Bergamo und die Lombardei gelten als von der Corona-Pandemie besonders betroffen.

Die Schläuche werden für den Transport von Luft und verschiedener medizinischer Gase verwendet, unter anderem in Beatmungsgeräten. Sie sind für Luft, Sauerstoff, Distickstoffoxid, Helium und Kohlendioxid geeignet.

 Die Lösungen für den Gastransfer wurden für den in Bergamo ansässigen Kunden Flow-meter hergestellt, der auf die Entwicklung von Geräten zur Messung, Steuerung und Versorgung mit Flüssigkeiten spezialisiert ist.

„Künftig werden wir einen starken Fokus auf die Herstellung von medizinischen Schläuchen für den europäischen Gesundheitssektor legen – gerade in diesen Tagen, in denen der medizinische und gesellschaftliche Bedarf an medizinischen Geräten für Atemwegserkrankungen so extrem hoch ist“, kündigte Marco Tamborini an.

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Klaus Pohlmann

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