Moderne Architektur des Sartorius Campus mit Glasfassade und Skywalk bei Tageslicht Sartorius-Campus in Göttingen. Foto: Sartorius

Sartorius: Profitabel gewachsen mit positivem Ausblick

03. Februar 2026

Göttingen. Der Sartorius-Konzern hat das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen wie vom Unternehmen erwartet mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und Ertrag abgeschlossen und sieht sich weiter auf einem profitablen Wachstumskurs. Auch für das Jahr 2026 rechne die Unternehmensleitung mit weiterem Wachstum und einer anhaltend hohen Profitabilität, hieß es bei der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftsergebnisse Anfang Februar. 

Danach stieg der Konzernumsatz 2025 nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr wechselkursbereinigt um 7,6 Prozent auf gut 3,5 Mrd. Euro. Das nominale Wachstum lag hauptsächlich bedingt durch die Schwäche des US-Dollars bei 4,7 Prozent. Der Ertrag des Konzerns - operatives Ebitda - wuchs um 11,2 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Noch stärker entwickelte sich der Jahresüberschuss, der um 18,2 Prozent zulegte und einen Wert von 331 Mion. Euro erreichte. Außer negativen Währungseinflüssen habe man auch den dämpfenden Effekt der US‑Zölle mehr als ausgleichen können, so das Unternehmen. Für das laufende Jahr erwartet Sartorius die weitere Normalisierung des Life-Science-Marktes und für das eigene Geschäft währungsbereinigt ein Umsatzplus zwischen fünf und neun Prozent sowie eine nochmals verbesserte Ebitda-Marge von dann über 30 Prozent.

Michael Grosse im Anzug vor grauem Hintergrund
Dr. Michael Grosse. Foto: Sartorius

„Das Jahr 2025 war in der gesamten Branche geprägt von einer Rückkehr zu normalem Nachfrageverhalten bei Verbrauchsmaterialien, einer hohen Innovationsdynamik bei etablierten Therapien und neuen Modalitäten sowie einer weiterhin verhaltenen Investitionstätigkeit der Kunden“, sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. Man sei „sehr zufrieden“. Alle Regionen – Europa plus Nahost und Afrika, Amerika und Asien-Pazifik – hätten ebenso wie beide Sparten des Unternehmens zu diesem positiven Ergebnis beigetragen, so der Bericht: Das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien habe sich „besonders erfreulich“ entwickelt, während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten stabilisierte. (pm)