Messechef Dr. Jochen Köckler stellte die neue Center Stage vor.
Hannover Messe: Halle 25 - große Bühne für große Themen
16. April 2026Die Hannover Messe geht in diesem Jahr mit einem neuen Konferenz-Angebot an den Start: Die Halle 25 ist an allen fünf Messetagen ausschließlich der Center Stage gewidmet. Das Programm bietet große Themen und große Namen.
Friedrich Merz, Bundeskanzler, muss man als Referenten erstmal gewinnen. Und auch ein Video-Statement von Barack Obama bekommt man ja auch nicht alle Tage. Beide Namen finden sich im Programm der Center Stage, einem neuen Angebot der Hannover Messe in diesem Jahr. Und sie sind nicht die einzigen.
Obama wird am Messe-Donnerstag zugeschaltet, wenn seine Schwester Auma über Werte und Technologie diskutiert: Warum Technologie die Welt nicht automatisch besser macht. Zur Erinnerung: Vor zehn Jahren war Barack Obama in Hannover, die USA waren Partnerland der Hannover Messe, gefühlt vor einer Ewigkeit. In diesem Jahr ist es Brasilien.
Bundeskanzler Merz ist am Eröffnungs-Montag auf der Center Stage, zum Thema, das das gesamte Programm – und auch die Hannover Messe insgesamt - beherrscht: Künstliche Intelligenz in der Industrie. Mit dabei unter anderem die Vorstandsvorsitzenden von Siemens, SAP und Telekom: Roland Busch, Christian Klein und Timotheus Höttges. Am gleichen Tag sind auch noch die Bundesminister Dorothee Bär, Karsten Wildberger und Boris Pistorius auf der Bühne. Und, um einfach noch mal ein paar weitere Namen aus dem Center-Stage-Programm der Messewoche fallen zu lassen: Philipp Lahm, Ex-Fußballer. Armin Pappberger, Rheinmetall-Chef. Katherina Reiche, Wirtschaftsministerin. Gregor Gysi, MdB. Rabea Rogge, Astronautin.
Sie alle nach Hannover zu bekommen, spricht für die Strahlkraft der Hannover Messe. Sagt ihr Chef, Dr. Jochen Köckler. Ziel des neuen Angebots: Themen über Köpfe in die Köpfe zu bringen, so in etwa beschreibt Köckler den Ansatz. Neben der allgegenwärtigen KI geht es in Halle 25 um die Transformation der Automobilindustrie, um Energie, um humanoide Roboter, um Unternehmensgründung. Und um Menschen - als Fachleute, aber auch überhaupt wie im Beitrag der Obamas: Was (oder wer) macht denn die Welt besser, wenn es Technologie jedenfalls nicht automatisch tut. (pm)
