Katrin Katholnigg (l.) mit Jolanda Wittenberg, die im Vertikaltuch trainiert. Foto: Barbara Dörmer
Geklingelt bei: Ars Saltandi Dance & Drama School
09. Februar 2026 | von Barbara DörmerEs ist ein freudiges Kommen und Gehen im Foyer von Katrin Katholniggs (58) „Ars Saltandi Dance & Drama School“ in Hildesheim-Himmelsthür. Auf dem Plan stehen pro Woche 80 Kurse, von Aerial Dance über Ballett, Rhönrad, Hip Hop bis Tanzakrobatik. Ihre Kundschaft: rund 1000 Menschen zwischen 3 und 70 Jahren. Im Sommer 2025 hat die Schule bei der World Gym for Life Challenge in Portugal Silber gewonnen.
Wobei störe ich gerade?
Ich sitze am Tresen und beantworte die Fragen der Eltern, was Kurswechsel angeht. Oder ich muss mal ein Pflaster oder ein Kühlpack bereit halten. Oder ich bringe einem Kind, das seine Flasche vergessen hat, ein Glas Wasser. Ich bin dann für alles, was zum Tanzleben gehört, zuständig. Ab 17 Uhr unterrichte ich dann selbst – die Erwachsenen und unsere Leistungsgruppen.
Was ist Ihr Kerngeschäft?
Mein Kerngeschäft ist, meinen Tanzdozentinnen Freiheiten zu lassen, ihre kreativen Ideen im Unterricht auszuleben, weil ich vollstes Vertrauen in alle habe. Ich glaube, durch diese Freiheit entsteht so viel Potenzial und Leidenschaft, dass das die Kinder spüren. Ich möchte hier eine Oase haben, wo kein Mobbing stattfindet und nur Tanz und Gemeinschaft gepflegt werden.
Wieviele Mitarbeitende haben Sie?
16 Honorarkräfte, 2 Festangestellte, 6 Minijobber, einen FSJ-ler, und Assistentinnen.
Wofür möchten Sie werben?
Ich möchte für ein großes Miteinander werben, das durch Tanz ja automatisch entsteht, und dafür, dass die Jugendlichen hier ihren Alltag vergessen. Und für den von einer Tänzerin gegründeten, von uns unterstützten Hilfsverein „Hibeki“, der in Ghana zwei Schulen und eine Wasserversorgung aufgebaut hat.
Was verbindet Sie mit der IHK?
Für mich ist es immer unklar geblieben, dass ich Beiträge für die Künstlersozialkasse und die IHK zahlen muss.
Aufgezeichnet von Barbara Dörmer.
