Die vierfache Paralympics Siegerin im Mono-Ski und Ottobock-Botschafterin Anna-Lena Forster.
Ottobock: Vorbereitungen auf Paralympics laufen
09. Februar 2026Duderstadt. Während gerade in Italien olympische Medaillen vergeben werden, bereitet sich Ottobock auf die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 vor. Die beginnen am 6. März. Das Duderstädter Unternehmen unterstützt die voraussichtlich mehr als 650 Sportlerinnen und Sport mit drei Werkstätten in Mailand, Cortina und Predazzo sowie kleineren Stützpunkten an allen sechs Sportstätten. Ottbock plant, mit 86 Mitarbeitenden vor Ort zu sein, die allen Delegationen kostenlosen Reparatur- und Wartungsservice bieten – unabhängig von der Marke des Hilfsmittels.
Ob Monoski oder Eishockey-Schlitten - im Wettkampf stehen Hilfsmittel unter Extrembelastung. „Die Paralympics sind das Highlight für alle Athletinnen und Athleten. Sollte es Probleme mit dem Equipment geben, zählt jede Minute“, sagt Peter Franzel, der bei Ottobock unter anderem für internationale Veranstaltungen und Sport zuständig ist.
Seit den Paralympics in Seoul 1988 stellt Ottobock bei allen Sommer‑ und Winterspielen den Technischen Service – und ist damit der dienstälteste Partner des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Die Erfahrung aus über 3000 Reparaturen bei den Paralympics in Paris 2024 fließt nun unmittelbar in die Winterspiele in Italien ein.
Eine besondere Aufgabe übernimmt der Österreicher Patrick Mayrhofer bei den Wettkämpfen in Italien. Der Paralympics‑Silbermedaillengewinner und langjährige Ottobock‑Mitarbeiter wurde vom Österreichischen Paralympischen Committee zum Chef de Mission berufen. Mayrhofer verbindet Athletenerfahrung, Technikkompetenz und Organisationsblick – und war bereits bei Beijing 2022 in den Ottobock‑Werkstätten im Einsatz. (pm)
