Bardhi Rama startete im Elektrobereich des Diepholzer Unternehmens und ist inzwischen als Disponent tätig. Langfristig will er sich noch weiter entwickeln. Foto: MWT Recycling
Was wurde aus der Anerkennungspartnerschaft in Diepholz?
28. Oktober 2026 | von Sabrina KleinertzAns Aufgeben denken heute weder Geschäftsführer Patrick Beyerle noch Mitarbeiter Bardhi Rama. Vor rund eineinhalb Jahren sah das noch etwas anders aus, denn der eigentlich perfekten Zusammenarbeit in der Diepholzer Recyclingfirma standen unzählige bürokratische Hürden im Weg, da Rama aus dem Kosovo stammt. Abhilfe bot die Beratung und Unterstützung des Welcome & Business Centers, das den Prozess begleitete. So schauen alle Beteiligten inzwischen positiv auf die vergangenen Monate zurück und berichten, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.
Vom Elektrobereich in die Disposition
“Herr Rama ist nach wie vor ein wichtiger Teil unseres Teams. Seine Rolle hat sich seit der letzten Berichterstattung sogar weiterentwickelt”, erklärt Patrick Beyerle, der die Diepholzer Recyclingfirma zusammen mit Elisabeth Bröring leitet. Der gebürtige Kosovare Rama war zunächst passend zu seiner Ausbildung im Elektrobereich der Firma gestartet.
"Dabei haben wir schnell sein ausgeprägtes Organisationstalent erkannt und diesen Weg gemeinsam weiterverfolgt”, führt Beyerle fort. Inzwischen hat sich sein Mitarbeiter bis zum Disponenten entwickelt und unterstützt das Team bei der strategischen Planung und Koordinierung. “Damit hat er genau die Stelle gefunden, die zu seinen Stärken passt”, lobt Beyerle.
Und auch Rama selbst blickt mit Stolz auf seinen Werdegang im Diepholzer Unternehmen. “Für mich war die Anerkennungspartnerschaft eine sehr große Unterstützung”, resümiert er. Gerade am Anfang hätte ihm das Welcome & Business Center dabei geholfen, den Ablauf zu verstehen und die einzelnen Schritte erfolgreich zu meistern. “Dadurch konnte ich den Anerkennungsprozess deutlich einfacher und mit mehr Sicherheit durchlaufen.”
Gewinnbringende Entscheidung
Der Aufwand, den die erste Recherche und die Vorbereitung der Anerkennungspartnerschaft mit sich gebracht hätte, sei Beyerle zufolge nicht zu unterschätzen. Dennoch bewertet er diese Entscheidung auch ein Jahr später noch positiv und gewinnbringend. “Wir würden diesen Weg jederzeit wieder genauso gehen. Die Anerkennungspartnerschaft hat sich für uns rundum bewährt - fachlich, menschlich und organisatorisch.”
Wichtig sei es seiner Erfahrung nach, dranzubleiben. “Die Energie, die man investiert, zahlt sich am Ende meistens aus - und zwar für beide Seiten.” Das bestätigt auch Rama. “Als ich nach Deutschland gekommen bin, wusste ich nicht, wie der Anerkennungsprozess ablaufen würde und ob ich meine beruflichen Ziele erreichen kann”, erklärt er.
“Natürlich” hätte es Herausforderungen gegeben, aber “durch die Unterstützung und meine eigene Motivation konnte ich diese Schritt für Schritt bewältigen.”
Weiterentwicklung im Unternehmen geplant
Für die Zukunft plant Rama, sich mi Logistik-Bereich weiterzuentwickeln und langfristig mehr Verantwortung im Diepholzer Unternehmen zu übernehmen.
Durch die positive Erfahrung mit der Anerkennungspartnerschaft schließt auch Beyerle künftig weitere Zusammenarbeiten dieser Art nicht aus. “Wenn sich eine Gelegenheit bietet, würden wir sie ohne Zögern erneut nutzen.”
Und Rama empfiehlt abschließend: “Man sollte geduldig bleiben und sich nicht entmutigen lassen. Der Weg kann manchmal lang erscheinen, aber mit Motivation, Ausdauer und der richtigen Unterstützung ist vieles möglich. Am Ende zahlt sich der Einsatz aus.”
