Christian Grascha, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, und IHK-Vizepräsidentin Dr. Alexandra Gerhardy. Foto: Georg Thomas
Dr. Alexandra Gerhardy fordert keine weiteren Belastungen für die Wirtschaft
14. Januar 2026 | von Georg ThomasMehr Ausbildung, mehr Mitsprache, mehr Geld für Startups:
IHK-Vizepräsidentin Dr. Alexandra Gerhardy kritisiert Belastungen für die Wirtschaft
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt, die Bedeutung der Kommunalwahl im September 2026 und der erfolgreiche Zuschlag für die Göttinger Startup Factory GOeFuture waren die drei beherrschenden Themen in der Rede der IHK-Vizepräsidentin Dr. Alexandra Gerhardy beim Regionalen Jahresempfang der IHK Hannover in Göttingen am 14. Januar.
Die Unternehmerin unterstrich in der gut gefüllten Göttinger Stadthalle, wie wichtig die Anstrengungen der Betriebe im Ausbildungsmarketing und die zahlreichen Aktivitäten der IHK Hannover sind, um junge Menschen für die duale Berufsausbildung zu begeistern – „ein Thema, das entscheidend ist für die Zukunft unserer Betriebe“.
„Unsere Botschaft für Unternehmen und junge Menschen ist deshalb ganz klar: Ausbildung ist Zukunft. Ausbildung ist selbstbewusstseinserweiternd“, erklärte Dr. Gerhardy.
Angesichts der bereits massiven wirtschaftlichen Probleme sei es ihr schleierhaft wie überhaupt in den Räten und Rathäusern erwägt werden könne, die Unternehmen weiter durch Steuererhöhungen, Verpackungs- oder Bettensteuern zu belasten.
Als einen „echten Lichtblick und Mutmacher des Jahres“ bezeichnete die Vizepräsidentin die erfolgreiche Bewerbung Göttingens um eine von zehn Startup Factorys.
