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Vor dem Hintergrund andauernder Krisen zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung die veränderten Anforderungen am Arbeitsmarkt. Der neue Jobmonitor der Stiftung macht diese Veränderungen kurzfristig und sogar regional sichtbar.

Klimawandel, Corona, Ukraine, Energiekrise, Inflation: Die Welt ist im Dauerkrisen-Modus. Das verändert auch die Anforderungen am Arbeitsmarkt. Deutlich häufiger als vor vier Jahren verlangen Unternehmen in Stellenanzeigen Frustrationstoleranz, Einfühlungsvermögen und eine positive Grundeinstellung von zukünftigen Mitarbeitenden.

Die Analyse von über 48 Millionen Online-Jobanzeigen zeigt: Am häufigsten werden insgesamt Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit gesucht. Ein sicherer Umgang mit Daten und digitaler Identität wird stärker gefordert, klassische Vertriebskompetenzen hingegen weniger stark. Das könnte eine Folge der Coronakrise mit mehr Homeoffice und Online-Kommunikation und weniger Geschäftsreisen sein. Die verlinkte Studie zeigt auch Unterschiede zwischen Regionen und Berufsgruppen.

Beim Jobmonitor lässt sich mit wenigen Klicks ablesen, wo welche Berufe gefragt sind, wo die Nachfrage steigt oder sinkt und welche Soft Skills gefordert werden. Damit bietet er eine Orientierung für Jobsuchende, aber auch für alle anderen Akteure des Arbeits- und Weiterbildungsmarktes. So können Interessierte die Nachfrage nach bestimmten Kompetenzen oder Berufen in ihrem Kreis oder Ihrer Stadt herausfinden.

Weitere Informationen:  www.jobmonitor.de