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Messen im Ausland 2023: Förderung aufgestockt

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Wieder mehr los an den internationalen Messeschauplätzen: Das ist die Hoffnung für 2023.
Gegenüber den bisherigen Planungen hat der Bund die Messeförderung für das kommende Jahr aufgestockt.

 

In Sachen Messen ist im Jahr 2023 für vermutlich wieder sehr viel mehr drin: Die Messen laufen wieder – und auch als echte Marktplätze mit persönlichen Gesprächen auf realen Messeständen. Mit Anfassen, Ausprobieren, Riechen und Schmecken. Messedienstleister und Subunternehmer schreiben wieder Aufträge in ihre Bücher und Unternehmen planen ihre Messebeteiligungen wieder im Marketingbudget mit ein.

Bei diesem Trend zieht auch der Bund mit und hat in Sachen Fördermittel gegenüber den ursprünglichen Planungen im Frühsommer noch einmal nachgelegt: Auf knapp 300 Messen in 48 Ländern will er Messebeteiligungen von kleinen und mittleren Unternehmen im Ausland im kommenden Jahr unterstützen. 43,7 Mio. Euro stellt er dafür insgesamt bereit.

Los geht es am 5. Januar 2023 auf der International Consumer Electronics Show in Las Vegas. Enden wird es vermutlich am 15. Dezember nächsten Jahres auf der Arabplast in Dubai. Und zwischen diesen beiden Terminen wird man das Logo „made in Germany“, unter dem sich deutsche Unternehmen im Rahmen eines geförderten Messegemeinschaftsstandes präsentieren, auf diversen Messeplätzen dieser Welt sehen. Besonders oft in Asien – über 140 Gemeinschaftsbeteiligungen deutscher Unternehmen können dort finanziell und organisatorisch unterstützt werden. Aber auch in Nordamerika ist man durchgehend präsent – auf der SPIE.Photonics in San Francisco, der BIO International Convention in Boston oder der Agri-Trade in Red Deer.

Deutsche Messegemeinschaftsstände gibt es 2023 aber auch auf dem afrikanischen Kontinent – in Côte d’Ivoire, Ghana, Kenia, Nigeria, Marokko und dem Sudan. Und wirklich oft wird das schwarz rot goldene Logo in Kairos Messehallen zu sehen sein: Ägypten ist erstmal mit der relativ hohen Anzahl von sieben Beteiligungen im Auslandsmesseprogramm des Bundes vertreten.  Aber auch im Nahen und Mittleren Osten, Lateinamerika, Australien und Europa können deutsche Unternehmen mit ihren Produkten und Leistungen bei einem ausländischen Publikum Eindruck schinden, Kontakte knüpfen und Geschäfte abschließen.

Informationen zum Auslandsmesseprogramm und den Beteiligungsformen können auf der Website des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) eingesehen werden:

In der IHK Hannover berät Pia-Felicitas Homann, Tel. 0511 3107 289,  pia.homann(at)hannover.ihk.de interessierte Unternehmen rund um das Thema Messeförderung. Denn auch das Bundesland Niedersachen hält hier etwas parat.