Start Unternehmen Dicht Dran Niedersachsen vernetzt Kultur- und Kreativwirtschaft mit „Hub”

    Niedersachsen vernetzt Kultur- und Kreativwirtschaft mit „Hub”

    -
    TEILEN
    Die Website des digital.culture.hub.
    Eine niedrigschwellige, effektive Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Niedersachsen: Das soll der jetzt offiziell gestartete digital.culture.hub Niedersachsen ermöglichen.

    Das Projekt, das sich schwerpunktmäßig an die Musikwirtschaft richtet, aber auch an alle anderen Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft adressiert, wurde am 29. Juni von Stefan Muhle, Staatssekretär im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Sina-Mareike Schulte, Leitung des Musiklandes Niedersachsen, Jonas Lindemann, Geschäftsführer der Hafven GmbH und Co. KG, und weiteren Partnern und Beteiligten eröffnet. „Gerade die Vernetzung untereinander ist für Kreative im Flächenland Niedersachsen, und insbesondere im ländlichen Raum, eine große Herausforderung. Mit dem digital.culture.hub Niedersachsen bieten wir den Kreativen nun neue Möglichkeiten zur Interaktion, mit einem Projekt, das deutschlandweit seinesgleichen sucht. Es zeigt den Stellenwert, den das Land Niedersachsen der Kultur- und Kreativwirtschaft beimisst”, so Muhle. Gerade mit kleinen Impulsen wir diesem könne man viel erreichen.

    Mit dem digital.culture.hub bietet Niedersachsen den Akteurinnen und Akteuren im Land eine Plattform zum Netzwerken, zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit und für Cross-Innovationen. Durch smartes Matchmaking innerhalb der Community-Plattform werden die Teilnehmenden mit einander ergänzenden Kompetenzen über Dorf- und Stadtgrenzen hinweg identifiziert und zusammengeführt und damit kreative Prozesse beschleunigt. Der Hub soll insbesondere in den ländlichen Regionen den Aufbau unternehmerischer kultureller Infrastrukturen befeuern. Rein digital soll es aber nicht zugehen: Regionalpartner aus Hannover, Hildesheim, Oldenburg und Osnabrück flankieren neben ihrer Funktion als Netzwerker, Impulsgeber und Multiplikatoren der Community den Aufbau der digitalen Plattform mit analogen Hubs. Die Institutionen bieten somit einen physischen Ort, in dem beispielsweise Workshops von der Community für die Community ausgerichtet werden und sich die Akteurinnen und Akteure treffen können.

    Der Makerspace und Konsortialpartner Hafven aus Hannover stellt die Software inklusive eines für die Kultur- und Kreativszene relevanten KI-Match-Makings- sowie Auswertungsinstruments. Die Software wird den beteiligten Projektpartnern in Form von Lizenzen zu Beginn der Laufzeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf erster Evaluationsperioden werden die Partnerinstitutionen auf Basis der Auswertungen zum Teil bedarfsgerecht mit Hard- und Software unterstützt.

    Das Projekt wird gefördert vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, unter der Führung der Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH in Kooperation mit der Hafven GmbH & Co. KG.

    Der digital.cultural.hub ist Teil der DigitalHubs.Niedersachsen, mit denen das Land digitale Innovationen in Niedersachsen fördert und die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft stärken will. Ziel ist es, regionsspezifische Herausforderungen zu bewältigen sowie digitale Technologie erfahrbar zu machen. Im Vordergrund steht dabei der Wissenstransfer zwischen den Konsortialpartnern der DigitalHubs und den jeweils adressierten Zielgruppen.