Start Themen Im Fokus Conti-Studie: Pandemie verstärkt Wunsch nach Urlaub auf vier Rädern

Conti-Studie: Pandemie verstärkt Wunsch nach Urlaub auf vier Rädern

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Grafik: Continental
Die aktuelle Mobilitätsstudie 2022 von Continental zeigt: Die Menschen wollen auch in ihrem Urlaub und in ihrer Freizeit sicher, komfortabel und nachhaltig unterwegs sein. Und: Während der Pandemie hat das eigene Auto als Teil des individuellen Lebensraums und als persönlicher Rückzugsort stark an Bedeutung gewonnen. Die Studie mit den vollständigen Ergebnissen aus allen sechs Teilnehmerländern soll Ende Juni veröffentlicht werden.

Das Auto gewinnt durch die Pandemie weiter an Bedeutung und ist für viele Menschen fester Bestandteil des eigenen Reise- und Freizeitverhaltens. Das ist eines der Kernergebnisse der repräsentativen Mobilitätsstudie 2022, die das Marktforschungsunternehmen infas im Auftrag des hannoverschen Automobilzulieferers Continental weltweit durchgeführt hat. Dafür wurden unter anderem in Deutschland 1000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 70 Jahren im Mai 2022 zu ihren individuellen Mobilitätsbedürfnissen befragt. Demnach definiert eine Mehrheit der Menschen in Deutschland das Auto als wesentlichen Teil ihrer Mobilität und ihres individuellen Lebensraums. 54 Prozent der im Rahmen der Studie Befragten sehen das eigene Auto als persönlichen Rückzugsort an. Über die Hälfte (53 Prozent) nutzt für Urlaubsreisen ein Auto beziehungsweise ein Camping- oder Wohnmobil. Auch vor dem Hintergrund von langen Warte- und Abfertigungszeiten an Flughäfen und ausfallenden oder teilweise stark überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln sind für 61 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer aus Deutschland der Komfort und die Sicherheit des Autos während der Urlaubsreise wichtiger geworden.

Die jeweils weit überwiegende Mehrheit (84 beziehungsweise 60 Prozent) derjenigen, die in der Befragung angaben, während der Pandemie unterwegs gewesen zu sein, will auch nach deren Ende das Auto beziehungsweise das Camping- oder Wohnmobil unverändert oder sogar häufiger nutzen.

Ein Trend, der sich insgesamt in der Studie abzeichnet: Die Menschen möchten, dass das automobile Fahren sicherer, komfortabler, aber auch nachhaltiger wird – und gleichzeitig zu ihrem individuellen Lebensstil passt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (55 Prozent) hat das Auto seit Beginn der Pandemie häufiger für Fahrten benutzt als zuvor.

Für die aktuelle Studie befragte Continental mit infas 6000 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland, Frankreich, Norwegen, den USA, Japan und China im Mai 2022 zu ihren individuellen Mobilitätsbedürfnissen sowohl im Alltag als auch in Bezug auf Reise und Freizeit. In den einzelnen Ländern ist die jeweilige Stichprobe bevölkerungsrepräsentativ, für China repräsentativ für die urbane Bevölkerung. Ziel der Conti-Studie, die nunmehr in der siebten Auflage erscheint, ist, eine international vergleichbare Übersicht zu den Einstellungen der Menschen gegenüber aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Mobilität und ihrem individuellen Nutzungsverhalten zu erhalten.

Das Spektrum der Themenfelder, die in den Fragen der diesjährigen Mobilitätsstudie erfasst wurden, umfasst die generellen Mobilitätsbedarfe, die Einstellungen gegenüber Nachhaltigkeitsaspekten, insbesondere zur Elektromobilität, sowie ökonomische und technologische Entwicklungen rund um das Auto. Ein besonderer Fokus der Studie lag vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auf der Rolle des Autos als möglicher Schutzraum und Rückzugsort in Zusammenhang mit Reisen und Urlaub.

Die Veröffentlichung der aktuellen Mobilitätsstudie mit den vollständigen Ergebnissen aus allen sechs Teilnehmerländern plant Continental für Ende Juni 2022.

 

 

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