Start Unternehmen Aktuell Talanx verankert Diversität in der Konzernstrategie

Talanx verankert Diversität in der Konzernstrategie

-
TEILEN
Die hannoversche Versicherungsgruppe Talanx will Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion strategisch im Unternehmen verankern. Unter anderem soll jede zweite vakante Führungsposition küntig mit einer Frau besetzt werden.

 

Ein Leitsatz, eine Chiffre und sechs Grundsätze stehen für die jetzt von der Talanx veröffentlichte Strategie. Be you. Together we are traditionally different – also etwa: Sei Du selbst, zusammen sind wir traditionell unterschiedlich, so lautet der Leitsatz für diesen Aspekt der Unternehmenskultur. Die Abkürzung DE&I steht als Chiffre für Diversity, Equity und Inclusion, zu deutsch Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion.

Sechs Grundsätze für das Unternehmen

Konkret wird die Strategie so formuliert: Talanx will DE&I auf allen Hierarchieebenen fördern. Das Arbeitsumfeld im Konzern soll geprägt sein von gleichen Chancen, Fairness und Respekt. Außerdem wird eine Null-Toleranz-Grenze ausgerufen: Jedem Verdacht von Mobbing, Belästigung und Diskriminierung werde in der Gruppe konsequent nachgegangen. Ausdrücklich festgelegt ist auch, dass niemand, der sich innerhalb des Konzerns für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion – also DE&I – einsetzt, negative Konsequenzen zu befürchten hat. Im Gegenteil soll besonderes Engagement auch Anerkennung finden. Über Weiterbildung sollen sich alle Mitarbeitenden über die DE&I-Strategie informieren können. Und die Talanx will künftig Kennzahlen aus dem Unternehmen zu diesen Themen veröffentlichen.

Vielfalt stärkt Geschäftserfolg

Alle Mitarbeitenden sollen ihr volles Potenzial entfalten können, so die Talanx. Die DE&I-Strategie sei ein wesentlicher Bestandteil für den Geschäftserfolg, denn Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Gruppe gingen in hohem Maße auf die Diversität ihrer Mitarbeitenden sowie eine Unternehmenskultur zurück, die Vielfalt stärkt.

Talanx-Chef Leue: Vielfalt bereichert und verbindet

„Als international agierender Konzern prägt interkulturelle Zusammenarbeit unseren Arbeitsalltag und ist fester Bestandteil unserer Kultur. Menschen mit höchst unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Lebensgeschichten sind weltweit in unserer Gruppe tätig. In über 100 verschiedenen Berufen setzen sie sich für unsere Kunden, den Konzern und unseren Purpose ein,“ sagt Talanx-Vorstandschef Torsten Leue. „Diese Vielfalt bereichert und verbindet uns. Wir erreichen dadurch bessere Entscheidungen und wirkungsvollere Ergebnisse.“

„Vielfalt verbessert die Zusammenarbeit und stärkt die Gemeinschaft. Mitarbeitende können sich mit ihren verschiedenen Werdegängen und Identitätsmerkmalen nicht nur sicher und wertgeschätzt fühlen, sondern sich mit ihren unterschiedlichen Perspektiven in ihrem Umfeld und für Aufgaben engagieren“ sagt Talanx-Vorstand Dr. Christopher Lohmann, bei dem das Thema angesiedelt ist.
Vorgabe für die Neubesetzung von Führungspositionen

Der Konzern hat sich außerdem einen zehnstufigen Aktionsplan gegeben. Bereits ab diesem Jahr beabsichtigt Talanx, die Hälfte aller vakanten Führungskräftepositionen mit Mitarbeiterinnen und Bewerberinnen zu besetzen. Der Konzern hat sich zudem vorgenommen, ein attraktiverer Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung zu werden. Bei der Talanx weist man aber auch darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Aktionen umgesetzt wurden. Hierzu zählen beispielsweise das seit einigen Jahren etablierte Frauennetzwerk, das internationale LGBTIQ*-Netzwerk pride@hdi, sowie ein Safe(r)-Space-Netzwerk für Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe Unterstützung brauchen.