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Um dem Klimawandel zu begegnen und den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, spielt der Einsatz von recycelten Rohstoffen und Produkten bislang oft nur eine Nebenrolle. Dabei kann die Kreislaufwirtschaft mehr als nur den CO2-Fußabdruck von Produkten und Unternehmen nachhaltig senken.

Im März 2020 hat die EU-Kommission einen Aktionsplan für mehr Kreislaufwirtschaft vorgelegt, die für das Erreichen der Klimaneutralität eine entscheidende Rolle spielt. Denn in Europa hängen mit dem Rohstoffverbrauch und der Produktion immerhin 50 Prozent des Treibhausgasausstoßes zusammen, so das Fazit der Europäischen Kommission. Darum zielen die EU-Initiativen darauf, neue, anspruchsvolle und nachhaltige Entsorgungs- und Verwertungsstandards zu definieren und das Niveau der eislaufwirtschaft weiter zu erhöhen. Durch bessere Informationen sollte es zudem möglichst einfach gemacht werden, ökologische Kaufentscheidungen zu treffen, in die das Verpackungsmanagement mit integriert wird. Der EU-Aktionsplan Kreislaufwirtschaft setzt vier konkrete Ziele:

1. Verbesserung der Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Nachrüstbarkeit und Reparierbarkeit von Produkten sowie der Energie- und Ressourceneffizienz von Produkten
2. Erhöhung des Rezyklateinsatzes
3. Ermöglichung der Wiederaufbereitung und eines hochwertigen Recyclings
4. Verringerung des CO2-Fußabdrucks und des ökologischen Fußabdrucks und die Einführung eines Verbots der Vernichtung unverkaufter, nicht verderblicher Waren

Denn bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen von Produkten werden bereits beim Design festgelegt. Verpackungen, Produkte und ihre Bestandteile wieder zu verwenden, wird immer wichtiger, auch weil Fachleute erwarten, dass sich der weltweite Materialverbrauch in den nächsten vierzig Jahren verdoppeln und die jährlich anfallende Abfallmenge bis 2050 voraussichtlich um 70 Prozent steigen wird. In Deutschland werden wiederverwendbare Stoffe im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten, wie den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Italien, bislang deutlich seltener genutzt. Durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen kann hierzulande nur etwa 13 Prozent des Ressourcenverbrauchs eingespart werden.

Kleine Haushalte – mehr Verpackungen?
Daher ist die deutsche Roh- und Wertstoffnutzung zur Erfüllung der Ziele des Green Deals weiter zu verbessern. In Deutschland gibt es zum Beispiel für Papier, Glas und Textilien funktionierende Formen der Kreislaufführung. Der rasant zunehmende Verbrauch von Verpackungen und die daraus resultierenden Abfallmengen stellen allerdings ein nicht unerhebliches Problem dar. Gerade der boomende Online-Handels sowie der Trend zu kleineren Haushalten gelten als Ursachen für das weiter steigende Aufkommen an Verpackungsabfall. Allerdings scheinen die staatlichen Regeln zur besseren Verwertung in einzelnen Sektoren auch zu wirken: So sind durch das 2019 beschlossene Verpackungsgesetz die guten Verwertungsanforderungen und -quoten, die durchschnittlich über alle Verpackungsarten über 80 Prozent ausmachten, noch einmal gestiegen. Für Papier, Pappe und Karton werden in Deutschland durch die Novelle des Verpackungsgesetzes die Verwertungsvorgaben zum 1. Januar 2022 weiter erhöht.Denn bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen von Produkten werden bereits beim Design festgelegt. Verpackungen, Produkte und ihre Bestandteile wieder zu verwenden, wird immer wichtiger, auch weil Fachleute erwarten, dass sich der weltweite Materialverbrauch in den nächsten vierzig Jahren verdoppeln und die jährlich anfallende Abfallmenge bis 2050 voraussichtlich um 70 Prozent steigen wird. In Deutschland werden wiederverwendbare Stoffe im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten, wie den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Italien, bislang deutlich seltener genutzt. Durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen kann hierzulande nur etwa 13 Prozent des Ressourcenverbrauchs eingespart werden.

Daher ist die deutsche Roh- und Wertstoffnutzung zur Erfüllung der Ziele des Green Deals weiter zu verbessern. In Deutschland gibt es zum Beispiel für Papier, Glas und Textilien funktionierende Formen der Kreislaufführung. Der rasant zunehmende Verbrauch von Verpackungen und die daraus resultierenden Abfallmengen stellen allerdings ein nicht unerhebliches Problem dar. Gerade der boomende Online-Handels sowie der Trend zu kleineren Haushalten gelten als Ursachen für das weiter steigende Aufkommen an Verpackungsabfall.
Allerdings scheinen die staatlichen Regeln zur besseren Verwertung in einzelnen Sektoren auch zu wirken: So sind durch das 2019 beschlossene Verpackungsgesetz die guten Verwertungsanforderungen und -quoten, die durchschnittlich über alle Verpackungsarten
über 80 Prozent ausmachten, noch einmal gestiegen. Für Papier, Pappe und Karton werden in Deutschland durch die Novelle des Verpackungsgesetzes die Verwertungsvorgaben zum 1. Januar 2022 weiter erhöht.

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