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IHK Hannover trauert um Karl-Heinz Rudolph

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Karl-Heinz Rudolph.

Der langjährige Leiter des China-Gesprächskreises der IHK Hannover, Karl-Heinz Rudolph, verstarb am 24. August 2021 im Alter von 73 Jahren. Rudolph war eines der Gründungsmitglieder des China-Gesprächskreises, der im Jahr 1999 in Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung (DCW) in der IHK eingerichtet wurde. Damit war der Gesprächskreis einer der ersten seiner Art in Deutschland. Ziel des Arbeitskreises war und ist es, den niedersächsischen Unternehmen eine Plattform für einen intensiven Erfahrungsaustausch über das China-Geschäft zu bieten und die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zu fördern.

In der Gründungssitzung des Gesprächskreises am 6. Juli 1999 wurde Karl-Heinz Rudolph zum Leiter des Gesprächskreises gewählt. Aufgrund seines profunden Wissens und seiner sehr guten Kontakte zur chinesischen Community führte er den Gesprächskreis bis zuletzt.

„Mit dem Tod von Herrn Rudolph haben wir in Niedersachsen eine sehr geschätzte Persönlichkeit und eine wichtige Stütze der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen verloren“, so Maike Bielfeldt, Hautgeschäftsführerin der IHK. „Denn wann immer es darum ging, ein Projekt voranzubringen oder für ein Unternehmen ein Problem zu lösen, dann war Karl-Heinz Rudolph mit großem Engagement dabei.“

Gelernt hat Rudolph das internationale Geschäft bei der Salzgitter AG, bei der er bis zu seinem Ruhestand beschäftigt war. Dort setzte er auch schon in jungen Jahren wichtige internationale Projekte für sein Unternehmen um. Doch auch nach seiner Pensionierung war Rudolphs Expertenwissen gefragt und war er für verschiedene Unternehmen vor allem bei schwierigen Projekten als Berater im internationalen Einsatz. Darüber hinaus übernahm er auch im privaten Bereich eine Reihe ehrenamtlicher Funktionen.