Start Unternehmen Aktuell Ideen für die Innenstadt: PopUp-Store in Hannover

Ideen für die Innenstadt: PopUp-Store in Hannover

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Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, Astrid Nienaber vom kreHtiv Netzwerk Hannover und Iyabo Kaczmarek, Geschäftsführerin der Unter einem Dach gUG.
Zum dritten Mal öffnet der „Fahion born in Hannover PopUp-Store“ seine Türen. Dabei geht es auch um Ideen für die Belebung der Innenstädte.

Noch bis zum 26. Juni und damit für insgesamt drei Wochen präsentieren regionale Designerinnen und Designer sowie Labels ihre Produkte in einem Laden auf Zeit in Hannovers Innenstadt. Möglich macht die Nutzung das Café am Kröpcke mit Geschäftsführer Christian Schulz, der die Räumlichkeiten vermietet. Vormieter Hannover 96 stellt dem PopUp-Store die Ausstattung zur Verfügung. Auch Konzept und Gestaltung des Stores entstanden in Zusammenarbeit mit regionalen Expertinnen und Experten. Sie spiegeln damit die Besonderheit des Kooperationsprojektes „Integrativer Modestandort Region Hannover“ wider, das vom kreHtiv Netzwerk Hannover gemeinsam mit der Unter einem Dach gUG durchgeführt und von der Region Hannover mit 56.000 Euro gefördert wird.

Ulf Birger-Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, sieht das Potenzial dieses Projekts so: „Hannovers Modeszene ist kreativ und vielseitig: Mehr als 500 Modedesignerinnen und -designer leben und arbeiten in der Region Hannover, wir haben hier vier erfolgreiche Modeschulen. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, den wir sichtbarer machen wollen. Daher ist es für uns wichtig, Projekte wie dieses zu unterstützen und neuen Talenten eine Plattform zu bieten.“

Der PopUp-Store bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, neue Nutzungskonzepte für Innenstädte auszuprobieren. Hintergrund ist die immer wieder beschworene, sich durch die Corona-Pandemie verstärkende Verschiebung des Handels in die digitale Welt, im Ergebnis mit weniger Menschen in den Innenstädten: „Mit dem Store zeigen wir ein alternatives Konzept für die Belebung der Innenstädte auf“, so Christine Preitauer vom kreHtiv Netzwerk Hannover.  Der PopUp-Store sei nicht nur ein Modehandel, sondern ein Ort der Information, Sensibilisierung und des Erlebens. Die Kurzzeit-Geschäfte könnten helfen, die Innenstädte wieder attraktiver zu machen, so die Vorstellung. Ganz konkret können Besucherinnen und Besucher aber auch hier ihre Ideen für die Innenstadt der Zukunft notieren und sichtbar machen.

Außerdem wird im Laden nicht nur über regionale und nachhaltige Mode, sondern beispielsweite auch zu den Ausbildungsmöglichkeiten in dieser Branche informiert.

www.fashionborninhannover.de