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Hannovers Versicherer sind bereit zum Impfen

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Die beteiligten Versicherer.
Die hannoversche Versicherungswirtschaft hat in Hannover gemeinsam eine Impfstraße aufgebaut, um ihre Belegschaften – rund 12000 Köpfe – zu impfen. Pro Woche sind maximal 2500 Impfungen möglich – wenn dann der Impfstoff da ist.

Hannovers Versicherungsunternehmen stehen mit einer eigenen Impfstraße in den Startlöchern, um rund 12000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus zu impfen. Am Projekt beteiligt sind Concordia Versicherungen, E+S Rück, Hannover Rück, HDI & Talanx, KKH Kaufmännische Krankenkasse, Mecklenburgische Versicherungen, Swiss Life, VGH Versicherungen, VHV Gruppe und Wertgarantie Group. „Wir bekennen uns mit dieser Impfinitiative sowohl zu unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch zu der gesellschaftlichen Verantwortung, die Impfstrategie der Bundesregierung und das Land Niedersachsen bei der Eindämmung der Pandemie aktiv zu unterstützen“, lautet die gemeinsame Botschaft der Versicherer.

Zur Fertigstellung der Impfstraße am 11. Mai war Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay vor Ort, um sich das Gemeinschaftsprojekt in den Räumen der HDI in der Buchholzer Straße anzusehen. „Das Engagement der in Hannover ansässigen Versicherer beeindruckt mich sehr. Das ist gut für die mehr als 12000 Mitarbeiter*Innen, aber auch für die Stadt Hannover und die Region – jeder Geimpfte ist eine geschützte Person mehr. Das Impfangebot erweitert die Impfmöglichkeiten in der Stadt – das kann ich nur begrüßen und unterstützen.“

Die Versicherer haben die Impfstraße auf eigene Kosten aufgebaut. Auch Personal und Material stellen sie auf eigene Kosten. Das Impfen für die Belegschaften ist kostenfrei. Die Impfungen können beginnen, sobald eine ausreichende Menge Impfstoff vorhanden ist und die Freigabe von den zuständigen Stellen offiziell erteilt ist. Über den genauen Startschuss und den Ablauf informieren die Unternehmen ihre Belegschaften rechtzeitig.

Die Impfstraße verfügt über vier Spuren, in denen maximal 2500 Impfungen pro Woche laufen können – sofern Impstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Die verfügbaren Kapazitäten werden auf alle teilnehmenden Versicherer gleichmäßig verteilt. Die Unternehmen werden sich auch an die behördlich festgelegte Impfreihenfolge halten, solange diese besteht. Einige der an der Aktion teilnehmenden Unternehmen sind auch an Standorten außerhalb Hannovers und Niedersachsens aktiv. Sie betonten deshalb, dass sie auch für diese Standorte lokale Lösungen vorsehen, um auch dort sobald wie möglich Impfungen anzubieten.

In einem gemeinsamen Brief hatten die Unternehmen dem niedersächsischen Gesundheitsministerium ihr Anliegen geschildert und um Unterstützung bei der Bereitstellung von Impfstoff gebeten. Im aktuellen Modellversuch der niedersächsischen Landesregierung für Corona-Impfungen bei Betriebsärzten wurden die Versicherer jedoch nicht berücksichtigt.