Start Unternehmen Aktuell Rossmann legt in Deutschland stärker zu als im Ausland

Rossmann legt in Deutschland stärker zu als im Ausland

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Die Rossmann-Zentrale in Burgwedel. Foto: Rossmann.

Der Drogeriekonzern Rossmann hat 2020 mit 10,35 Milliarden Euro ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent erzielt. Damit hat das Unternehmen mit Sitz in Burgwedel die seit vielen Jahren positive Umsatzentwicklung auch in dieser herausfordernden Zeit fortgesetzt. Während die Auslandsgesellschaften stärker durch die Corona-Pandemie betroffen waren, hat sich Rossmann in Deutschland gut entwickelt. Die systemrelevanten Drogeriemärkte durften weiterhin geöffnet bleiben. Zudem hat sich das Sortiment als äußerst resilient in der Krise erwiesen, da es dem veränderten Kaufverhalten sehr gut Stand halten konnte.

Der Umsatz in den 2233 Märkten in Deutschland wuchs um 4,7 Prozent auf 7,33 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum auf Nettobasis fällt aufgrund der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung mit 1,4 Prozent höher aus als das Bruttowachstum und liegt so, mit über 6 Prozent, noch deutlicher über dem Vorjahr.

Die Auslandsgesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien, Türkei, Albanien, Kosovo und Spanien waren unterschiedlich stark von Schließungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die aktuell 2011 Auslandsmärkte erzielten, ohne Berücksichtigung von Währungsergebnissen, einen Umsatzanstieg von 2 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro (Vorjahr: 3 Mrd. Euro).

Die Corona-Pandemie habe die gesellschaftliche Bedeutung des Einzelhandels einmal mehr verdeutlicht, heißt es in einer Pressemiteilung von Rossmann. Allein in Deutschland haben die 34.000 Beschäftigten des Drogeriekonzerns in diesem herausfordernden Jahr einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen und das öffentliche Leben geleistet. Das hat das Unternehmen mit Bonuszahlungen von über 30 Millionen Euro honoriert. Das US-amerikanische Magazin Forbes zeichnete Rossmann mit Platz 54 der weltbesten Arbeitgeber („World’s Best Employers“) aus – eine Bestplatzierung unter den deutschen Einzelhändlern.

Im laufenden Geschäftsjahr will der Rossmann-Konzern, der in acht europäischen Ländern Rossmann rund 56.300 Mitarbeitende beschäftigt, 200 Millionen Euro investieren. Geplant ist die Eröffnung von 195 Filialen – davon 75 in Deutschland.