Start Service Vermischtes Wirtschaft im Fernsehen: TV-Tipps im November

Wirtschaft im Fernsehen: TV-Tipps im November

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Von der 23 Millionen-Stadt Schanghai über die Parfümeurin Claudia Valder aus Flintbek bis hin zum Kieler Start-Up Brauerei Lillebräu. DSie TV-Tipps für November.

Hinweis: Viele der Sendungen sind nach dem Sendetermin auch über die Mediatheken der einzelner Sender abrufbar. 

Shanghai: Leben in der Glitzerstadt
Schanghai ist die Stadt der Superlative, eine der größten Städte mit dem größten Hafen der Welt. Sie ist die bedeutendste Industriestadt Chinas. Motor für ein ganzes Land. 23 Millionen Menschen leben dort, allein in der Innenstadt 15 Millionen. Wie lebt es sich in einer solchen glitzernden Metropole, in der die Welt sich scheinbar schneller dreht als anderswo?
Samstag, 14. November, NDR Fernsehen, 13.15 Uhr

Fisch aus dem Binnenland
Etwa 14 Kilogramm Fisch isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. In den vergangenen Jahren nahm der Verzehr immer mehr zu. Aquakulturen im Binnenland gewinnen dadurch an Bedeutung. Allein in Niedersachsen haben 2018 über 100 Aquakulturbetriebe rund 7000 Tonnen Fisch produziert. Die große Herausforderung dabei ist es, für die Fischzucht die Lebensbedingungen der Natur nachzuahmen.
Samstag, 14. November, NDR Fernsehen, 16.30 Uhr

Die Meisterin der norddeutschen Düfte
Claudia Valder ist Parfümeurin. In ihrem Labor in Flintbek arbeitet sie daran, die Düfte des Nordens zu bewahren, ob Tannen, Salbei oder Melisse. Am liebsten verarbeitet die 42-Jährige dafür Rohstoffe direkt aus der Region. Diese halten eine reiche Vielfalt parat, benötigen keine langen Transportwege und sind in ausreichenden Mengen verfügbar. Das ist wichtig, zum Beispiel zur Herstellung des beliebten Tannenbaumparfüms in der Adventszeit. Eine ganze Lkw-Ladung frischer Zweige wird benötigt, um maximal zehn Liter reines Tannenbaumöl zu
extrahieren.
Montag, 16. November, NDR Fernsehen, 18.15 Uhr

Krise? – Endlich! Zeit für ein anderes Leben
Statt Spitzengehälter für die Manager gibt es einen Einheitslohn von 20 Euro pro Stunde für alle, statt Gewinn- und Profitmaximierung Respekt und Menschenwürde. Eine Utopie? „Unser Wirtschaftssystem drängt mit unglaublich viel Energie in die falsche Richtung“, so Prof. Lisa Herzog. Auf der Suche nach Wegen für eine Transformation unseres Wirtschaftssystems trifft Ingolf Baur Unternehmer, Wissenschaftler und Vordenker sowie eine Hippie-Gemeinschaft, die vollständig CO2-neutral lebt.
Dienstag, 17. November, 3sat, 18.30 Uhr

Und plötzlich bist Du Chef …
Bislang waren die beiden von Lillebräu „Kuckucks-Brauer“, haben ihr Craft-Beer in fremden Brauereien herstellen lassen. Jetzt wollen Max Kühl und Florian Scheske selber produzieren. Eine Million Euro brauchen die beiden Kieler dafür. Die erste Frage auf der Bank war, ob sie das überhaupt können, so ganz ohne Ausbildung? Ihr Konzept überzeugt, doch dann hakt es dauernd beim Bau der Brauerei. Die Sache wird viel teurer. Mit selbst kreierten Genussscheinen versuchen sie, an neues Geld zu kommen. Die Eröffnung müssen sie immer wieder verschieben. Trotzdem lassen sich die beiden den Spaß an der Arbeit nicht verderben.
Mittwoch, 18. November, NDR Fernsehen, 15.00 Uhr

Kleine Häuser mit großer Zukunft
Klimafreundlich, bezahlbar und flexibel: So sollen die Häuser von Zimmermeister Wolfgang Denker sein. Der Clou: eine raffinierte Modulbauweise, die im Vergleich zur Stein-auf-Stein-Methode schnell geht, eine gute CO2-Bilanz hat und ein gesundes Wohnklima. Und damit trifft der Unternehmer aus Hude voll den Zeitgeist. „Die Nordreportage“ zeigt, wie der Unternehmer und Zimmermeister aus Niedersachsen sich durch seine klimafreundliche Art des Bauens von der breiten Masse der Bauunternehmen durch Raffinesse, Erfindergeist und Risikofreude abhebt. Im oldenburgischen Hude hat der 52-jährige nun den Auftrag für eine ganze Siedlung mit seinen Modulhäusern.
Mittwoch, 18. November, NDR Fernsehen, 18.15 Uhr

Umweltsünder E-Auto?
Für die Herstellung von Elektroautos werden große Mengen an Metallen und selteneren mineralischen Rohstoffen wie Graphit, Kobalt oder Lithium benötigt. Auch in Windrädern und Solarpanels stecken Metalle und Seltene Erden. Nach der Abhängigkeit von Erdöl und Kohle begibt sich die Welt in eine Abhängigkeit von Rohstoffen, die der breiten Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt sind.
Dienstag, 24. November, Arte, 20.15 Uhr

Nachhaltig vom Erzeuger zum Konsumenten
Immer billiger, immer schneller und jederzeit verfügbar – vieles, was wir täglich konsumieren, belastet die Umwelt und beutet Menschen aus. Geht das auch anders? Produkte aus der Region sind eine Lösung, aber bei Kaffee beispielsweise ist man auf Importe angewiesen. Hier nimmt der Trend zu Fair Trade und Bio zu, die Nachfrage bestimmt das Angebot, die Kunden können Einfluss nehmen. Noch direkter gelingt die Einflussnahme mit den Baumpatenschaften der Orangenbauern Gabriel und Gonzalo Úrculo. Mit direktem Verkauf erreichen sie mehr als 10.000 Kunden. Die pflückfrischen, ökologisch angebauten Orangen kommen von der spanischen Plantage ohne Umwege über den Handel direkt zu den Baumpaten.
Oder in Bordeaux: Hier gründete Anne Monloubou den ersten kooperativen Supermarkt. Wer hier Mitglied wird, verpflichtet sich zu drei Stunden Mitarbeit im Monat – und hat dafür Mitspracherecht beim Sortiment und zahlt weniger für die hochwertigen Bioprodukte
Donnerstag, 26. November, Arte, 16.55 Uhr

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.