Start Themen Im Fokus Die Freitags-Kolumne: Eineinhalb

Die Freitags-Kolumne: Eineinhalb

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Diese Zahl ist in der Corona Zeit so wichtig geworden: Eineinhalb. Also eineinhalb Meter. Der Mindestabstand. Sollte den nicht jeder längst verinnerlicht haben?

Daher kommt so ein Satz überraschend: „Ich bin total überrascht, wie breit doch 1,5 Meter sind.“ Den Mindestabstand also nicht verinnerlicht. Zumindest nicht aus Autofahrersicht. Denn es ging nicht um den schützenden Corona-Abstand, sondern um das Überholen von Fahrrädern. Da gilt seit einiger Zeit auch genau dieser Mindestabstand. Fahrradfahrer haben in Hannover und anderswo mit Schaumstoff-Rollen am Gepäckträger gezeigt, was eineinhalb Meter Abstand auf der Straße bedeuten. Und dann kann es schon ziemlich eng werden. Aber es ist wohl noch eine Eineinhalbmeterdistanz, an die wir uns gewöhnen werden müssen.

Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]