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Geklingelt bei … Freizeitpark Mammut

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Linda und Jeroen Jansen führen gemeinsam den Freizeitpark Mammut auf einem früheren Bundeswehrgelände in Stadtoldendorf. Foto: Georg Thomas

24. Juli, 12.40 Uhr
Stadtoldendorf

In früheren Jahren haben Linda (43) und Jeroen Jansen (44) in den Niederlanden zusammen einen Malerbetrieb mit 40 Angestellten geführt. Dann kauften sie sich einen Geländewagen. Und kurz darauf entstand die Idee, selbst ein Offroadgelände zu betreiben. Zwei Jahre suchten sie nach einer geeigneten Fläche, weitere zwei Jahre brauchten sie für die Genehmigung – 2007 feierten sie dann die Eröffnung. Ihr 60 Hektar großes Offroadgelände haben auch bereits zahlreiche Autohersteller genutzt, um ihre Fahrzeuge zu testen oder zu besonderen Kundenevents einzuladen.

 

Wobei stören wir gerade?
Beim Mittagessen. (Linda und Jeroen Jansen sitzen auf einer Holzbank vor dem Gästehaus. Sie hat bis eben im Büro gearbeitet. Ihr Mann ist gerade von einer Tour mit dem US-Armee-LKW „Reo“ aus dem Gelände zurückgekehrt.)

Was ist Ihr Kerngeschäft?
Wir betreiben ein Offroadgelände. Uns besuchen Menschen mit ihren Geländewagen, die sie einmal im unwegsamen Gelände ausprobieren wollen. Unsere Gäste kommen aus einem Umkreis von rund 500 Kilometern, auch aus den Niederlanden und Belgien beispielsweise. Zu unserem Angebot, das wir als Freizeitpark Mammut vermarkten, gehört ein naturnaher Camingplatz, bei dem sich jeder aussuchen kann, wo er sich niederlässt und ein Restaurant. Seit einigen Jahren vermieten wir auch einige Zimmer. Nicht zu vergessen die Hochlandrinder, die wir halten. Und wer selbst kein passendes Fahrzeug besitzt, kann sich auch einen Land Rover, Jeep oder den Armee-LKW mieten. Über das Jahr gesehen, werden wir vor allem an den Wochenenden gut besucht, in den Sommerferien bleiben viele Gäste aber auch länger bei uns. Und die Menschen kommen allein durch Mundpropaganda zu uns – Werbung schalten wir nicht.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
Neben uns beiden gibt es einen Hausmeister, eine Köchin und eine festangestellte Reinigungskraft sowie neun 450-Euro-Kräfte.

Wofür möchten Sie werben?
Für unser wunderschönes Gelände. Das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal. Viele unserer Wettbewerber verfügen entweder über kleinere Strecken oder nicht so schön gelegene Areale. Wir sind ein sehr familiäres Unternehmen. Mein Mann geht jeden Abend noch einmal über den Platz, unterhält sich mit den Gästen. Diese Nähe wissen viele zu schätzen.

Was verbindet Sie mit der IHK?
Ich habe dort einmal ein Seminar besucht. Thema war die richtige Preisgestaltung im Gastgewerbe.

 

Aufgezeichnet von Georg Thomas.

 

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Georg Thomas

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