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Kulturhauptstadt 2025 in Zeiten von Corona

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Wie hat Corona die Bewerbungen der beiden Kandidaten aus der IHK-Region zur Kulturhauptstadt Europas 2025 – Hannover und Hildesheim – verändert?

 

Foto: Stadt Hildesheim

Dr. Ingo Meyer,
Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim

„Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass Veranstaltungen abgesagt wurden oder nur digital realisiert werden konnten und die Arbeit am Bid Book II schwieriger geworden ist. Eine Verschiebung der Fristen hat uns nun etwas mehr Luft verschafft, erfordert aber natürlich auch eine neue Terminplanung. Unverändert groß ist aber unsere Entschlossenheit, den Titel nach Hildesheim zu holen. Denn mit Blick auf die Folgen der Pandemie auf die Wirtschaft und besonders auf den Tourismus und die Kulturszene ist der nun sogar noch wichtiger für die Zukunft unserer Region geworden. Dementsprechend haben alle beteiligten Kommunen wie auch das Land ihre zugesagte finanzielle Unterstützung nun noch einmal bekräftigt.“

 

 

Foto: LHH / Fotograf: Andreas Fuchs

Konstanze Beckedorf,
Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover

„Die Pandemie ist nach dem Brexit und nach der Flüchtlings- und Klimakrise eine neue, große Gefährdung für den europäischen Zusammenhalt. Wie die Suche nach kreativen Lösungen für ein solidarisches Europa auf diese und neue Herausforderungen aussehen kann, ist das zentrale Thema unserer Bewerbung. Daran arbeiten wir zurzeit mit Hochdruck – vor allem digital. Der städtische finanzielle Rahmen ist beschlossen, die Gespräche mit Geldgebern und Geldgeberinnen aus der Wirtschaft werden nach Titelgewinn weiter intensiviert.“

 

 

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