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Rennen statt Trennen: Wirtschaftsjunioren in Hannover und Bristol halten zusammen

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Virtuell von Ha
Per Rad und doch virtuell auf dem Weg nach Bristol: Wirtschaftsjuniorinnen und -junioren aus Hannover.
Zusammenhalt trotz Corona: Statt ihres jährlichen Treffens erfanden die Wirtschaftsjunioren in Hannover und Bristol eine Alternative – und übertrafen selbstgesteckte Ziele.

Die Wirtschaftsjunioren in Hannover und Bristol verbindet eine lange Partnerschaft – mit regelmäßigen Treffen. In diesem Jahr coronabedingt nicht. Das führte zu der Idee, die Distanz von 1000 Kilometern zwischen beiden Städten in Form eines gewissermaßen virtuellen Rennens zu absolvieren. Das fand Ende Mai unter dem Titel B2H-Race statt, wobei die Buchstaben B und H natürlich für die beiden Städtenamen stehen. Die Kilometer der 82 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Kreisen wurden mithilfe einer App über GPS-Ortung erfasst. Die Disziplinen waren: Joggen, Fahrradfahren, Spazierengehen und Reiten. Mit 5668 Kilometern wurde das Ziel weit übertroffen, so dass am Ende (virtuell) über Istanbul sogar die Pyramiden von Kairo, also Afrika erreicht wurden.

Parallel haben beide Kreise Gelder für Projekte gesammelt: Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bristol spendeten rund 5000 Pfund an Above & Beyond, die offizielle Wohltätigkeitsorganisation der Bristoler Krankenhäuser. Von den Wirtschaftsjunioren Hannover gingen 1000 Euro an das Landesbildungszentrum für Blinde Hannover zur Unterstützung bei der Digitalisierung und dem Homeschooling für die Kinder.

Zusammenfassend sagt Christian Hentschel von den Wirtschaftsjunioren Hannover: „Internationale Freundschaften und der Wille gemeinsam etwas zu errreichen sind stärker als Pandemie-Lockdown oder Brexit.“