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Die Freitags-Kolumne: Platt

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Wenn es um Rubriken wie diese geht, darf man einmal, ein einziges Mal die Zuflucht nehmen zu einem Bekenntnis: Uns fällt nichts ein.

Die letzten Wochen waren in jeder Hinsicht fordernd. Ungewissheit und Anspannung. Schließung und Wiederöffnung. Die Not der Unternehmen. Jede Menge Neues: Home Office. Videokonferenzen. Bei vielen die Frage nach der Kinderbetreuung. Das alles neben dem, was ohnehin jeden Tag zu bewältigen ist. Und nach der Arbeit: Hamsterkäufe. Masken besorgen.

Nein, das soll nicht wie ein Klagelied klingen. Denn vieles hat in dem Land, in dem wir leben, ziemlich gut funktioniert. Dafür kann man dankbar sein und auch etwas stolz.

Noch warten jede Menge Aufgaben. Ganze Branchen stehen nach wie vor im Feuer. Aber geht es Ihnen auch so? Die Lockerungen der letzten Tage wirken wie eine Zäsur – wobei man immer dazu sagen muss: Nicht nachlässig werden. Aber es ist Freitag. Wir sind platt. Uns fällt nichts ein. Nur: Am Montag geht es weiter.

Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.