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Corona-Pandemie: Unternehmen setzen auf Maßnahmen zur Risikominimierung

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Die Sennheiser-Zentrale in der Wedemark.
Die Sennheiser-Zentrale in der Wedemark. Foto: www.sennheiser-brandzone.com
Um die Risiken im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion zu minimieren und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, setzen Unternehmen zunehmend auf Maßnahmen wie getrennte Teams, zeitversetztes Arbeiten und Home-Office. So bleibt zumindest ein Teil des Unternehmens handlungsfähig.

Um die Risiken im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion zu minimieren und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, setzen Unternehmen zunehmend auf Maßnahmen wie getrennte Teams, zeitversetztes Arbeiten und Home-Office. So bleibt zumindest ein Teil des Unternehmens handlungsfähig.

Mit der zunehmenden Ausbreitung des Virus verändert sich auch der Umgang mit der Problematik in den Unternehmen. Zunächst wurden vielfach Hygienemaßnahmen verschärft und auf Dienstreisen in betroffene Gebiete verzichtet. Nun setzen Firmen auf Strategien, um ihre Produktion vor Ausfällen zu schützen oder zumindest einen Teil der Belegschaft zu schützen.

Sennheiser setzt auf Home Office und klare Trennung
Unter den Unternehmen, die bereits präventive Maßnahmen ergriffen hat, ist Sennheiser.

Am Hauptsitz des Audiospezialisten vor den Toren Hannovers erfolgt die Fertigung seit Anfang dieser Woche in zwei voneinander getrennten Schichten, die sich nicht begegnen. Zudem finden Werksführungen bis auf weiteres nicht mehr statt. In allen Bereichen sind die Führungskräfte aufgerufen, für ihren Verantwortungsbereich sinnvolle Lösungen umzusetzen: Mitarbeiter können und sollen soweit wie möglich aus dem Home Office arbeiten – technisch sei Sennheiser dafür sehr gut aufgestellt, erklärt Dr. Andreas Sennheiser. „Ist die Anwesenheit vor Ort sinnvoll oder notwendig, werden gemeinsam mit den Teams Regelungen gefunden, um in verschiedenen Gruppen zu arbeiten. Dienstreisen sollen auf die notwendigsten minimiert werden“, sagt der Geschäftsführer.

Ziel bei Sennheiser und bei anderen produzierenden Unternehmen ist es, das Ansteckungsrisiko für die Beschäftigten zu reduzieren und zum anderen sicherzustellen, dass der Betrieb auch beim Auftreten eines Falls so weit wie möglich aufrechterhalten werden kann.

Software-Entwickler ist vorbereitet
Ralph Blome, Geschäftsführer der Innovista Software GmbH aus Hannover hat zusammen mit seinem Team entschieden, nicht von vorneherein auf die Arbeit im Home Office umzusteigen. „Wir haben aber präventiv einen Notfallplan erarbeitet, um von einem Moment auf den anderen umstellen zu können. Alles ist vorbereitet, sodass wir auch bei einer Quarantäne oder einer größeren Aussperrung weiterarbeiten können“, erklärt Blome, einer von zwei Geschäftsführern des agilen Softwareentwicklers. Auch die technischen Lösungen und Voraussetzungen für Videokonferenzen sind natürlich vorhanden. Als kleines Unternehmen mit 14 Beschäftigten habe man es in dieser Situation sicher auch etwas leichter.

Die IHK Hannover bietet auf ihrer Website aktuelle Informationen für Unternehmen: www.hannover.ihk.de/corona.