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Talanx betont Nachhaltigkeit: Bericht für 2018 vorgelegt

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Talanx-Vorstandschef Torsten Leue.

Der Talanx-Konzern hat sich anlässlich der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2019 erneut zu den Zielen des Pariser Klima-Abkommens bekannt.

Der jetzt veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht der Talanx-Gruppe für 2018 umfasst erstmals neben den bereits integrierten Unternehmenstöchtern in Italien, Österreich und Polen Konzerngesellschaften und Niederlassungen aus Brasilien, Chile, Mexiko sowie Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Damit werden 74 Prozent der weltweit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 80 Prozent der Bruttoprämien des Talanx Konzerns für die Erstversicherung im Nachhaltigkeitsbericht berücksichtigt. Vorstandschef Torsten Leue wies darauf hin, dass der Versicherer im vergangenen Jahr seinen Kapitalanlagebestand von mehr als 100 Mrd. Euro nachhaltiger aufgestellt hat. „In diesem Jahr haben wir uns Zeichnungskriterien für kohlebasierte Risiken gegeben. Damit bekennen wir uns zum Transformationsprozess hin zu einer emissionsärmeren Wirtschaft und kommen den Zielen des Pariser Klimaabkommens nach, welche wir bereits seit Jahren unterstützen.“

Die Zeichnungspolitik für Kohlerisiken sieht vor, dass die Talanx-Gruppe grundsätzlich keine Risiken bei neu geplanten Kohlekraftwerken und -minen zeichnet. Da ein Kohleausstieg verantwortungsvoll nur mittel- bis langfristig erfolgen kann, sollen sich ab dem Jahr 2038 überhaupt keine Kohlekraftwerke und -minen mehr im Bestand befinden. In der Kapitalanlage setzt der Konzern seine bisherige Politik fort, keine neuen Investments in Unternehmen mit einem kohlebasierten Umsatzanteil von mindestens 25 Prozent zu tätigen. Zudem baut er seine Investments in regenerative Energien und klimafreundliche Technologien kontinuierlich weiter aus. Die Gruppe hat bereits mehr als 1,3 Mrd. Euro in erneuerbare Energien (Wind und Solar) direkt investiert.