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Auch in Göttingen und den benachbarten Kreisen im Süden Niedersachsens nutzen Unternehmen ihren Gleisanschluss. Der Göttinger Standort des Novelis-Konzerns etwa erhält Aluminium-Vormaterial aus Neuss mit der
Bahn. Das Unternehmen wickelt den Großteil der Logistik zwischen seinen  Fertigungsstandorten umweltgerecht auf der Schiene ab. „Über das Industriegleis sind außerdem noch die Unternehmen Resebeck, SMP und Refratechnik an das Bahnnetz angeschlossen“, erklärt Christine Kroß, die für die Göttinger Wirtschaftsförderung das regionale Logistik- und MobilitätsCluster verantwortet. Für Unternehmen ohne eigenen Gleisanschluss gebe es im Güterverkehrszentrum Göttingen die Möglichkeit, Güter über ein KV-Terminal (Kombinierter Verkehr) von der Straße auf die Schiene umzuleiten. Es gebe noch freie Kapazitäten auf der Anlage, die von der Deutschen Umschlaggesellschaft
Schiene-Straße (DUSS) mbH betrieben wird.

Ilmebahn fährt Güter für DB Cargo
Die DB Cargo hat im Süden Niedersachsens die Einbecker Ilmebahn GmbH beauftragt, die Güterverkehrsleistungen und den Rangierbetrieb in der Region durchzuführen. Neben den Göttinger Unternehmen fährt die Ilmebahn regelmäßig auch den Südharz an, um Holz zu laden. „Bis vor einigen Jahren sind wir auch noch einen Einbecker Automobilzulieferer
angefahren“, sagt Geschäftsführer Christian Gabriel. Es sei so ein eher überschaubares Aufkommen an Schienengüterverkehr in der Region.

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