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Die Freitags-Kolumne: Gute Nacht

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In der Hitze der Nacht . . . schläft man schlecht. Und ein offener Kühlschrank ist da nicht das richtige Mittel. Die Kältetechnik-Branche hat aber jetzt einen eigenen Jahrestag.

Ein heißes Wochenende steht bevor. Oder muss man sagen: droht? Im Rückblick auf die Temperaturen dieser Woche: Haben Sie wahrgenommen, dass der vergangene Mittwoch erstmals als internationaler Tag der Kältetechnik, als World Refrigeration Day, ausgewiesen war? Wie passend. Auch zu dieser Meldung: Jeder zweite Erwachsene in den entwickelten Ländern wird in der kommenden Woche nicht die erforderliche Schlafmenge von sechs bis acht Stunden erreichen. Man spricht von 800 Millionen Menschen, und zwar in allen Industrienationen. Und Mitarbeiter, die weniger als sieben Stunden schlafen, sind für ihr Unternehmen teuer, heißt es bei einem Nürnberger Gesundheitsdienstleister, der sich auf Zahlen einer angesehen US-Denkfabrik stützt. Unter Schlafmangel leiden Motivation, Leistungsbereitschaft, Urteilsvermögen, Innovation, Intelligenz und Effizienz. Rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen in Deutschland dadurch verloren gehen. An diesem Wochenende, bei dem Wetterdienste in Hannover gefühlte 40 Grad tagsüber ankündigen, wird es mit ausreichend Schlaf aber in jedem Fall schwierig. Helfen kann da höchstens, und so schließt sich der Kreis, die Kältetechnik, die ab jetzt jedes Jahr am 26. Juni ihren Branchenfeiertag begeht. Aber ganz unabhängig davon sagen wir also an dieser Stelle: Gute Nacht. pm

Ursprünglich als Wirtschaftspolitisches Streiflicht, später in einer eigenen Rubrik „Streiflichter“: Glossen begleiten die Niedersächsische Wirtschaft von Anfang an und hatten schon in Vorgänger-Publikationen ihren Platz. An dieser Stelle finden Sie jeden Freitag eine Glosse in dieser Tradition.