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Im Einsatz für ein gutes Ergebnis

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Björn Scharnhorst. Foto: Daniel Möller
Björn Scharnhorst. Foto: Daniel Möller
Als Geschäftsführer eines Unternehmens, das Exportverpackungen herstellt, engagiert sich Björn Scharnhorst seit Jahren im IHK-Ausschuss für Außenwirtschaft. Jetzt unterstützt der Unternehmer die Kampagne zur Vollversammlungswahl in diesem Jahr.

Anfang März fand in einem Studio in Hannover das Fotoshooting mit Björn Scharnhorst statt. Der 40-jährige Geschäftsführer der Exportverpackung Sehnde GmbH wirbt für die Vollversammlungswahl. Seit zwölf Jahren führt er zusammen mit seinem Bruder Thorben das Familienunternehmen, das 1858 in Hannover gegründet wurde.

Was haben Sie gedacht, als der Anruf der IHK kam?
Haben die keinen anderen gefunden – war mein erster Gedanke. Aber im Prinzip konnte ich das schon nachvollziehen. Wir arbeiten seit Jahren gut mit der IHK zusammen. Ich bin zum Beispiel seit fünf Jahren Mitglied im Ausschuss für Außenwirtschaft und nehme auch regelmäßig an Auslandsreisen teil, die die IHK Hannover zusammen mit dem Land Niedersachsen organisiert. Aus der Zusammenarbeit habe ich schon viel Positives mitgenommen. Daher kenne ich die Vollversammlung. Ich weiß, wie wichtig es ist, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer dort engagieren.

Der Name ist bei Ihrem Unternehmen ja Programm – oder wie würden Sie beschreiben, was Sie machen?
Wir sind Dienstleister vor allem für exportorientierte Unternehmen aus allen Branchen. Wir verpacken die Waren und Güter in individuell hergestellten Transportboxen aus Holz. In den letzten Jahren sind wir auch mehr und mehr zum Partner in Fragen der Zollanmeldung und anderer Regularien geworden, in denen wir die Firmen unterstützen.

Sie führen zusammen mit Ihrem Bruder Thorben ein Unternehmen mit 120 Beschäftigten, geht das überhaupt?
Wir teilen uns sogar ein Büro. Das funktioniert. Wir kennen uns ja auch schon eine Weile.

Und wie fiel die Entscheidung, wer vor die Kamera tritt?
Für meinen Bruder war das ganz klar: „Das ist dein Job“, hat er gesagt. (Lacht.) Wir haben uns die Aufgaben in der Firma aufgeteilt. Ich bin Außenminister, er Innenminister, sagen wir, auch wenn diese Bezeichnung nicht ganz passt. Während ich mich um Entwicklung, die Kundenbeziehungen und den Vertrieb kümmere, liegt sein Schwerpunkt in der Produktion und in Personalfragen.

Haben Sie selbst überlegt, für die Vollversammlung zu kandidieren?
Nein, das war bislang kein Thema. Aber ich werde natürlich wählen und möchte auch gern meinen Teil dazu beitragen, dass sich so viele Unternehmen wie möglich an der Wahl beteiligen.

Als Unternehmen haben wir schon das ein oder andere Mal von der IHK profitiert. Die IHK hilft auf dem Weg in neue Märkte. Als wir 2014 eine Tochterfirma in Polen gründen wollten, konnten wir uns über das internationale Netzwerk der Auslandshandelskammern vorab informieren und alles Wichtige für den Einstieg in das Land in Erfahrung bringen. Und über den Ausschuss bin ich nah dran an Themen, die für unser Unternehmen von großer Bedeutung sind. Durch die Kontakte und das Netzwerk der IHK sind wir gut im Bild, was die Lage in Ländern wie Iran oder Russland betrifft und können somit unseren Kunden auch Handlungsempfehlungen geben. Die IHK ist ein Ort, wo man Unternehmen zusammenbringen kann.

Wählen ist ja dieses Jahr nicht nur bei der Vollversammlungswahl Pflicht, oder?
Wenn Sie auf die Europawahl anspielen – ja, da ist Wählen Pflicht. Leider ist mein Eindruck, dass Europa und insbesondere die Wahl für viele Menschen noch immer keine große Rolle spielen.

Wir beobachten die politischen Entwicklungen, die uns in den letzten Jahren in der Welt widerfahren sind, mit großer Sorge. Die Globalisierung ist der Motor unseres Geschäfts und vieler anderer. Die neue US-amerikanische Strategie hat sich bereits bei einigen unserer Kunden negativ bemerkbar gemacht. Es werden neue gesetzliche Regelungen geschaffen, Hindernisse, die teilweise wie Schikane wirken. Ich habe daher ein großes Interesse an einem starken Europa, das sich gegen Handelshemmnisse stellt.

Lesen Sie hier, wie es den anderen Kandidaten während des Foto-Shootings ergibt:

Informationen im Internet: Inzwischen ist auch das Wahl-Portal der IHK online. Dort sehen Sie auch in einem kurzen Video, wie das Anzeigenmotiv mit Bernd Voorhamme entstand.