Start Service Recht/Steuern Micromobility Expo Hannover: Klein und elektrisch

Micromobility Expo Hannover: Klein und elektrisch

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Knutschkugel, elektrisch: Auch die Reinkarnation der Isetta wird in Hannoverzu sehen sein. Foto: Deutsche Messe AG
Knutschkugel, elektrisch: Auch die Reinkarnation der Isetta wird in Hannoverzu sehen sein. Foto: Deutsche Messe AG
Eine neue Messe nimmt in Hannover einen Trend in der Mobilität unter die Lupe. Es geht Anfang Mai um kleine Fahrzeuge: Cargo-Bikes, E-Fahrräder und elektrische Leichtfahrzeuge.

Sie sind kleiner als üblicherweise ein Pkw, transportieren Personen, aber auch Güter und werden meist durch einen Elektromotor unterstützt werden: Das in etwa beschreibt, was die neue Messe mit dem Namen micromobility expo vom 2. bis zum 4. Mai in Hannover zeigt. Fast täglich kommen neue Tretroller, E-Fahrräder, Cargo-Bikes und elektrische Leichtfahrzeuge, für die erst noch gängige Bezeichnungen gefunden werden müssen, auf den Markt. Die Deutsche Messe AG will solchen Fahrzeugen an den drei Tagen auf dem hannoverschen Messegelände eine Plattform bieten. Dabei sollen Besucher auch die Möglichkeit haben, die unterschiedlichen Mikromobile selbst fahren und testen zu können.

Wichtig: Erst am dritten Tag ist die Messe für Endverbraucher geöffnet, an den beiden Tagen davor gehört die micromobility expo Fachbesuchern aus Industrie, Verwaltung und Politik. Zur Zielgruppe gehören insbesondere Vertreter von Kommunen und Städten, Stadtplanungs- und Verkehrsämtern, Logistikunternehmen, Flottenmanager sowie Pflegedienste. In den Pavillons unter dem Expo-Dach stoßen die Besucher auf Aussteller wie Volkswagen Nutzfahrzeuge, Micro Mobility Systems, Sortimo oder Citcar, die ihre Konzepte elektrischer Leichtfahrzeuge für den Personen- und Lastenverkehr vorstellen. Um noch einmal die ganze Fülle der unterschiedlichen Bezeichnungen in den Raum zu werfen: Das Angebot reicht von Monowheels über Segways, Pedelecs und E-Bikes/Cargo-Bikes, E-Tretroller, E-Scooter sowie auch elektrische Kleinstfahrzeuge für den Personen- und Lastenverkehr. Zudem werden aber auch Lösungen für Lade- und Verkehrsinfrastrukturen, Park- und Garagensysteme, IKT-Infrastrukturen, intermodale Mobilitätskonzepte, Sharing-Systeme sowie Konzepte und Dienstleistungen für Verkehrssicherheit präsentiert. Während der drei Messetage läuft ein Konferenzprogramm mit Fachleuten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland. Hier werden die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der Mikromobilität diskutiert. Die Debatte sei überfällig, heißt es bei der Deutschen Messe AG, da häufig unklar ist, welches Fahrzeug mit welchen Geschwindigkeiten im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden kann. Städte und Gemeinden seien gefordert, neue Mobilitätsangebote und -formen zu integrieren und einen Rahmen zu schaffen.

Das Forum der micromobility expo soll Experten und Anwendern aus der Industrie, aus Verwaltung und Politik daher die Möglichkeit geben, über Innovationen, vorbildliche Beispiele und Lösungsansätze zu diskutieren und sich auf der Networking-Area neben dem Forum auszutauschen. Zum Konferenzprogramm wird auch ein Austausch über Radschnellwege und die Nutzung der Elektromobilität in Tourismusorten zählen.

Am letzten, dem offenen Messetag richtet die Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg als Kooperationspartner der micromobility expo ein Treffen für die Enthusiasten der Szene aus. Unter dem Titel „e-drivers-only“ werden rund 200 Fans von Mini-Elektrofahrzeugen aus ganz Norddeutschland erwartet, um sich über den Entwicklungsstand der Elektromobilität in der Metropolregion auszutauschen. Ein Thema: „Verschläft Deutschland die Elektromobilität?“ Dazu soll es eine Diskussionsrunde mit Bundespolitikern geben.

Mehr zur micromobility expo, zum Programm, zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten: www.micromobilityexpo.de