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Ein Zeichen für die IHK-Wahl

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Bernd Voorhamme, Geschäftsführer des Klavierhauses Döll in Hannover. Foto: Daniel Möller
Bernd Voorhamme, Geschäftsführer des Klavierhauses Döll in Hannover. Foto: Daniel Möller
Zwei Finger zum V gespreizt: Dieses Zeichen wird die Wahl zur IHK-Vollversammlung in diesem Jahr begleiten. Bernd Voorhamme ist der erste, der mit diesem Zeichen auf Anzeigen andere Unternehmer aufruft, sich an der Wahl zu beteiligen.

Bereits seit vielen Jahren ist Bernd Voorhamme Mitglied der IHK-Vollversammlung in Hannover. Die aktuelle Wahlperiode ist seine letzte, er kandidiert nicht erneut. Der Unternehmer, Geschäftsführer des Klavierhauses Döll in Hannover und nicht nur in der Landeshauptstadt wegen seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements bekannt, hält jetzt noch einmal seinen Kopf für die IHK hin: Er wirbt in den kommenden Monaten auf Anzeigen und Plakaten dafür, an der Wahl zur IHK-Vollversammlung teilzunehmen. Wir haben ihn beim Fototermin für die Kampagne getroffen.

Guten Tag, Herr Voorhamme, willkommen im Studio. Ist es das erste Mal, dass Sie für eine Werbeanzeige fotografiert werden?
Fotografiert werde ich von der Presse regelmäßig. Aber für Anzeigen auch schon zwei Mal, in eigener Sache: Wir haben für unsere Klavierkonzerte geworben.

Als Sie gefragt wurden, ob Sie für die IHK-Wahlanzeigen zur Verfügung stehen, brauchten Sie da Bedenkzeit?
Nein, das war sofort klar. Die IHK ist eine gute Sache. Ich bin ja auch im Wahlausschuss. Und wie lange ich in der Vollversammlung bin, weiß ich gar nicht ganz genau. Etwa 30 Jahre wohl, außerdem zwei Amtsperioden als Vizepräsident, Mitglied verschiedener Ausschüsse . . .

Nach dieser langen Zeit in IHK-Gremien: Auf was blicken Sie besonders zurück?
Etwas Besonderes herauszuheben, das wird schwierig. Es ist ja wirklich eine sehr lange Zeit. Es läuft auch alles sehr geordnet bei der IHK – wir diskutieren, es bleibt aber immer sachlich. Vielleicht kann man die ersten Diskussionen über die Finanzreform und die Senkung der IHK-Beiträge in den 80er Jahren hervorheben. Das war noch mit dem IHK-Präsidenten Gerhard Barner. Danach Steffen Lorenz, Klaus Goehrmann, Hannes Rehm und jetzt Christian Hinsch: Ich habe mit allen diesen IHK-Präsidenten zusammengearbeitet, daran kann man sehen, wie lange ich schon dabei bin.

Jetzt mal ganz konkret: Was würden Sie sagen, wenn Sie von einer Unternehmerin oder einem Unternehmer gefragt werden, warum man sich bei der IHK engagieren, warum man wählen soll?
Es geht um Einflussnahme und um Mitwirkung. Man sollte allein schon deshalb wählen, um die Prozesse zu verstehen, die mit einer IHK verbunden sind. Die IHK ist zum einen Dienstleister, der uns hilft bei Dingen, die wir selbst nicht erledigen können. In der Berufsbildung, in der Außenwirtschaft: Als wir zum Beispiel ein Klavier, das bei uns in Hannover gekauft wurde, nach Indien schicken mussten, wäre das ohne die Hilfe der IHK und der Deutsch-Indischen Handelskammer nicht möglich gewesen. Es wäre eine unendliche Geschichte geworden.

Zum anderen steht die IHK vermittelnd zwischen Politik und Wirtschaft. Wir als Unternehmer können in der IHK-Vollversammlung die Positionen der Wirtschaft formulieren und gegenüber der Politik vertreten. Wenn man die Vollversammlung manchmal das Parlament der Kaufleute nennt, muss man das vielleicht etwas relativieren: Wir machen schließlich keine Gesetze. Aber wir können mit unseren Entscheidungen Einfluss auf die Politik nehmen. Und als Mitglieder der Vollversammlung sehe ich uns in der Rolle als Moderatoren – auch gegenüber denjenigen, die vielleicht der Meinung sind, so etwas wie die IHK braucht man nicht.

Die Fotos sind im Kasten – wie fanden Sie den Termin heute?
Gut. Und wenn ich auf das Ergebnis sehe, dann ist dabei ein Foto herausgekommen, von dem ich sage: Das möchte ich haben.

Informationen im Internet: Inzwischen ist auch das Wahl-Portal der IHK online. Dort sehen Sie auch in einem kurzen Video, wie das Anzeigenmotiv mit Bernd Voorhamme entstand.

Lesen Sie hier, wie es den anderen Kandidaten während des Foto-Shootings ergibt: