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Symrise gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte den Deutschen Nachhaltigkeitspreis an den Symrise-Vorstandsvorsitzenden Dr. Heinz-Jürgen Bertram. Foto: Dariusz Misztal
Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte den Deutschen Nachhaltigkeitspreis an den Symrise-Vorstandsvorsitzenden Dr. Heinz-Jürgen Bertram. Foto: Dariusz Misztal

Die Holzmindener Symrise AG hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 gewonnen. Das konsequent auf Nachhaltigkeit ausgelegte Engagement von Symrise wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen 2019“ ausgezeichnet. Ausschlaggebend war neben dem Engagement zum Klimaschutz vor allem der Einsatz zum Erhalt der Biodiversität sowie zur Förderung der Lebensbedingungen von Kleinbauern entlang der Lieferkette. Diese entspricht durchgängig höchsten ökologischen und sozialen Kriterien. Nachdem Symrise bereits 2012 eine Auszeichnung erhielt und 2016 in die Finalrunde einzog, erhielt das Unternehmen nun zum zweiten Mal den begehrten Preis.

Umweltministerin Schulze überreicht den Preis

Vor 1.200 hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kommunen, Forschung und Gesellschaft nahm der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Bertram bei einer feierlichen Preisverleihung am 7. Dezember in Düsseldorf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis von Umweltministerin Svenja Schulze entgegen. Weitere Laudatoren waren Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, sämtliche Vertreter der Bundesregierung, sowie Schirmherr Bundespräsident a. D. Christian Wulff.

„Symrise nutzt seinen großen Hebel nicht nur, um biobasierte Rohstoffe für den eigenen Bedarf zu sichern, sondern schützt gleichzeitig die bedrohten Ökosysteme durch ein übergreifendes Nachhaltigkeitsmanagement, das in alle Kernprozesse des Unternehmens implementiert wurde“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Konzern habe früh erkannt, dass der Bedarf an natürlichen und nachhaltig produzierten Rohstoffen stetig wächst und diese gleichzeitig vom Klimawandel und dem Rückgang der Artenvielfalt gefährdet sind.

Bei seinen etwa 10.000 Rohstoffen setzt Symrise vorwiegend auf pflanzliche Ausgangsmaterialien. Diese stammen zum Teil aus sensiblen Ökosystemen, wie dem Amazonas-Regenwald, zu dessen Schutz Symrise mit seinem Nachhaltigkeits-Ansatz beiträgt. Der Holzmindener Vorreiter engagiert sich seit Jahren in seinen Anbauregionen auf allen Kontinenten und unterstützt die lokale Bevölkerung. Hervorzuheben sind Projekte zum nachhaltigen Vanilleanbau in Madagaskar und zur Gewinnung von biobasierten Kosmetikrohstoffen in der Amazonasregion Brasiliens, innerhalb derer das Unternehmen 5.500 lokale Kleinbauern fördert. Dort und in anderen Regionen schult Symrise die Bauern in ökologisch effektiven Anbaupraktiken, vergibt Mikrokredite und investiert in Schul- und Berufsbildung, wodurch sich die sozioökonomische Lage der Kleinbauern nachweislich bessert.