Start Themen Vor Ort Von einer Stahlhochstraße bis über Luftangriffe: November-Rückblick

Von einer Stahlhochstraße bis über Luftangriffe: November-Rückblick

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Zitate aus der NW

Die Wurzeln der Niedersächsischen Wirtschaft als IHK-Zeitschrift reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert: www.nw-ihk.de/ueber-uns/

Hier Ausschnitte aus der NW und dem Wirtschaftsblatt Niedersachsen. Was unsere Vorgänger schrieben.

Vor 150 Jahren

… und besonders in der Provinz Hannover, wo noch immer ein allgemein gültiges Dampfkesselgesetz fehlt, ein solches nur für die auf Rädern ruhenden Lokomotiven vorhanden ist und besondere Vorschriften und Verpflichtungen bloß für den Bezirk der Königlichen Polizei-Direktion Hannover und die Aemter Linden und Hannover existiren.

Hannoversches Wochenblatt für Handel und Gewerbe, November 1868

Vor 125 Jahren

Im Dovenhof in Hamburg ist ein Fahrstuhlpaternosterwerk eingerichtet, das (…) viel benutzt wird. Immerhin besteigen ängstliche Besucher nicht gerne solche in ständiger Bewegung befindliche Fahrstühle. Die Amerikaner kamen daher auf den Gedanken, ein solches Paternosterwerk schief zu legen und statt der einzelnen Fahrstühle einfache Treppenstufen aufzulegen, die sich eng aneinander anschliessen und durch ein mitlaufendes Geländer verbunden sind.

Hannoversches Gewerbeblatt, November 1893

Vor 75 Jahren

Durch die Luftangriffe der letzten Zeit ist ein Teil der bei der Post geführten Bezieherlisten verlorengegangen. Firmen, die früher regelmäßig das „Wirtschaftsblatt Niedersachsen“ erhielten und in den letzten Wochen nicht beliefert worden sind, werden um Mitteilung ihrer Anschrift an unsere Vertriebsstelle in Hannover, Georgstr. 33, gebeten.

Wirtschaftsblatt Niedersachsen, November 1943

Vor 50 Jahren

Nach einigen anderen bundesdeutschen Großstädten übergab nun auch die Landeshauptstadt Hannover am 1. 11. d. J. zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs eine Stahlhochstraße ihrer Bestimmung, von der gesagt wird, sie sei mit 600 m die derzeit längste Schnellbrücke Europas. 2,5 Mill. DM hat diese den Aegidientorplatz (…) überspannende Schnellbrücke die Stadt gekostet . . .

Niedersächsische Wirtschaft, November 1968

Vor 25 Jahren

Nach dem Höhenflug deutscher Exporte in den Iran jetzt die Durststrecke: Das Handelsvolumen geht im laufenden Jahr drastisch zurück. Bei deutschen Unternehmen, die im Irangeschäft tätig sind, ist nun Stehvermögen gefragt – immerhin geht es um einen der wichtigsten Auslandsmärke.

Niedersächsische Wirtschaft, November 1993