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Karrieretag mit Konkurrenz im Haus

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Karrieretag bei Sennheiser. Foto: Georg Thomas
Karrieretag bei Sennheiser. Foto: Georg Thomas.

Junge Leute in Anzug und Krawatte oder Bluse und Blazer drängen sich im Innovationscampus von Sennheiser in der Wedemark. Sie halten Unterlagen in der Hand, die sie bei einem Gespräch ihrem möglichen neuen Arbeitgeber in die Hand drücken wollen. Und das muss nicht unbedingt der Audiospezialist sein. Denn Sennheiser ist an diesem 30. November nur eines von 50 Unternehmen, die sich beim Karrieretag Familienunternehmen präsentieren. Die teilnehmenden Firmen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet aus ganz verschiedenen Branchen von Handel bis Bau. Aus der IHK-Region Hannover sind unter anderem Bahlsen, Becker’s Bester und Rossmann bei dem Tag dabei, den die Stiftung Familienunternehmen zusammen mit dem Entrepreneurs Club seit gut zehn Jahren zwei Mal im Jahr veranstaltet. Die Unternehmen treffen auf 650 junge Absolventen, die sich zuvor für die Teilnahme beworben haben und ausgewählt wurden. Über die eingereichten Bewerbungsunterlagen konnten die Firmen vorab die Teilnehmer sichten und für Gespräche am Karrieretag einladen. Darüber hinaus können die jungen Leute allerdings auch an den Ständen den Kontakt zu den Unternehmen suchen.

Und was verspricht sich Sennheiser davon? „Dieser Tag bietet uns eine herausragende Möglichkeit gute Leute zu finden“, sagt Dr. Andreas Sennheiser. Software-Entwickler zum Beispiel, werden nicht nur in der Wedemark gesucht. An dem Karrieretag kann sich der Audio-Spezialist einer großen Zahl an Bewerbern präsentieren, auch denjenigen, die gar nicht das Unternehmen aus der Region Hannover gedacht hatten. Denn auch Sennheiser hat in den vergangenen Jahren die Suche nach Fachkräften intensivieren müssen. So sei zur IFA in Berlin erstmals auch der Personalbereich mitgefahren, um Musiktechnikbegeisterte für eine Karriere im Unternehmen zu gewinnen.

Dass man mit anderen Unternehmen im eigenen Gebäude um die Fachkräfte der Zukunft wirbt und ein Stück weit konkurriert, stört Sennheiser übrigens überhaupt nicht.