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Unternehmer auf Kaffeefahrt

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Nachdem im Sommer bereits eine Delegation von Kakaoproduzenten aus der kolumbianischen Region Antioquia in Deutschland war, folgte Ende September eine Gruppe von Kaffee-Unternehmern. Die Kolumbianer waren bei ihrer zehntägigen Reise auch an deutscher Technologie interessiert, etwa für die Kaffeeröstung. Dazu besuchten sie neben der Jacobs University in Bremen verschiedene Unternehmen, außer in der Hansestadt auch in Niedersachsen und NRW. Die Mitglieder der Delegation kamen aus Famlienunternehmen, die Kaffee in speziellen Sorten anbauen, rösten und zum Teil über Geschäfte in Medellín selbst vermarkten. Ziel der Reise war es vor allem, den Kolumbianern einen Überblick über den deutschen Kaffeemarkt zu geben. Die Spanne der Gesprächspartner reichte vom Kaffee-Logistiker und Händler über Anbieter von Röstmaschinen bis zur Kaffee-Manufaktur. Unter anderem solche Kontakte sollen über das Gemeinschaftsprojekt der IHK Hannover und der Handelskammer Medellín vermittelt werden.

Die IHK Hannover und die Handelskammer Medellín haben 2016 eine Zusammenarbeit gestartet. Sie soll fünf Handelskammern in der Region Antioquia im Nordwesten Kolumbiens stärken und die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Unternehmen fördern. Das Gemeinschaftsprojekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Beteiligt ist auch die Sequa gGmbH als Entwicklungsgesellschaft des Bundes. Niedersächsischen Firmen bietet die Kooperation direkten Kontakt zu Anbietern vor allem von Kaffee und Kakao. Die IHK koordiniert das Projekt und bringt ihre Expertise ein.

Kontakt: IHK Hannover, Beate Rausch, Tel. 0511/3107-431, rausch@hannover.ihk.de