Start Themen Im Fokus Von Welle bis Jurte – Tourismus in Bewegung

Von Welle bis Jurte – Tourismus in Bewegung

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Kommen und surfen oder zugucken und staunen: Die Leinewelle in Hannover hätte das Potenzial, Touristen anzulocken – wenn sie dann kommt! 2020 könnte das Projekt fertig sein. Die Visualisierung zeigt, wie der Surfspot am Hohen Ufer in etwa aussehen wird. Es ist kein Foto! Visualisierung: Cityförster
Kommen und surfen oder zugucken und staunen: Die Leinewelle in Hannover hätte das Potenzial, Touristen anzulocken – wenn sie dann kommt! 2020 könnte das Projekt fertig sein. Die Visualisierung zeigt, wie der Surfspot am Hohen Ufer in etwa aussehen wird. Es ist kein Foto! Visualisierung: Cityförster
Urlaub im eigenen Land boomt. Nicht nur in diesem Jahr, als noch mehr Menschen als sonst an der Küste Abkühlung suchten. Es entstehen neue touristische Angebote und Unterkünfte, die sich am Markt behaupten müssen. Am Dümmer, im Harz, in Hannover und Wietzen bei Nienburg haben wir uns einige große und kleine Projekte näher angeschaut.

Es tut sich was in Niedersachsen. Während vielerorts neue Hotels, Zeltplätze und Ferienhäuser entstehen, verschwinden an anderer Stelle kleine Gasthöfe, Pensionen und Landschulheime. „Ein echter mittelfristiger Trend ist jedoch nicht eindeutig auszumachen.“ So steht es im aktuellen Tourismusbarometer, das der niedersächsische Sparkassenverband gerade veröffentlicht hat. Download: www.svn.de/sparkassen/tourismusbarometer Die Übernachtungszahlen in Niedersachsen stiegen im Jahr 2017 das vierte Mal in Folge um 1,7 Prozent auf 43,5 Millionen, was allerdings einen Prozentpunkt unter dem Bundestrend liegt. Niedersachsens Regionen entwickelten sich sehr unterschiedlich. Während die Lüneburger Heide (-0,2%) und das Weserbergland (-1,9%) leichte Einbußen registrierten, stiegen die Zahlen im Nordwesten teils kräftig (zwischen 3,2 und 5,2%). Auch die Nordseeregion (1 bis 2,5 %), die größeren Städte (3,4%) und auch der westliche Harz (0,4%) konnten mehr Gäste anziehen, allerdings sind die Zahlen im östlichen Harz deutlich besser. Die Investitionen in neue Unterkünfte und Attraktionen haben sich dort schon ausgezahlt. Ob dies am Dümmer oder bei der Leinewelle auch funktioniert, wird sich bald zeigen.