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Südniedersachsen-Stiftung: „Die Mitarbeit vieler ist wichtig“

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Dr. Martin Rudolph, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen, steht seit Juni an der Spitze der SüdniedersachsenStiftung. In ihr arbeiten Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um die Region voranbzubringen. Die NW fragte nach seinen Plänen.

Herr Dr. Rudolph, welche Schritte wollen Sie in Ihrer neuen Funktion angehen?
Südniedersachsen hat alles, was eine erfolgreiche Region ausmacht: attraktive Arbeitgeber, eine exzellente Hochschul- und Forschungslandschaft, eine wachsende Innovations- und Gründungsdynamik sowie ein familienfreundliches Umfeld in der Mitte Deutschlands. Diese positive Entwicklung hat die SüdniedersachsenStiftung gemeinsam mit ihren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mitgestaltet – etwa mit dem SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC), dem Welcome Centre, dem Fachkräftebündnis Südniedersachsen und der Arbeitgebermarketing-Initiative Topas – Top Arbeitgeber Südniedersachsen. Darauf können wir aufbauen. Mit der jährlichen Südniedersachsen-Konferenz bietet die Stiftung künftig eine netzwerkübergreifende und lösungsorientierte Plattform für alle regionalen Akteure, um sich auszutauschen, Impulse für konkrete Projekte zu geben und deren Umsetzung zu gestalten. Ein fachkräftebezogenes regionales Standortmarketing soll Südniedersachsens Stärken auf den Punkt und unsere Qualitäten ans Licht bringen.

Sie haben das Ziel, die Mitgliederbasis weiter zu erhöhen. Warum sollten Unternehmen Mitglied werden?
Es lohnt sich, an der Entwicklung unserer Region mitzuarbeiten. In der SüdniedersachsenStiftung können Unternehmen ihre Ideen einbringen und mit starken Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung umsetzen. Je stärker sich Südniedersachsen überregional positioniert, desto schlagkräftiger treten die einzelnen Akteure auf. Davon profitieren insbesondere die Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte.

Wir setzen auf ein breites Netzwerk: Namhafte Unternehmen finden sich darin ebenso wieder wie Hochschulen, Kommunen, Kammern und Verbände. Damit ist die SüdniedersachsenStiftung die einzige Plattform in der Region, auf der sich Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auf Augenhöhe begegnen. So fördern wir eine abgestimmte Regionalentwicklung, die aufgreift, was die einzelnen Partner brauchen und das miteinander verzahnt.

Wie ist die Mitgliedschaft ausgestaltet?
Unternehmen, Institutionen und auch Einzelpersonen unterstützen das Engagement der SüdniedersachsenStiftung als Stifter und Förderpartner. Die Zustiftung erfolgt in der Regel einmalig. Die jährlichen Förderbeiträge sind gestaffelt nach Betriebsgröße und bieten großen und kleinen Unternehmen gleichermaßen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Kommunen und Hochschulen sind ebenfalls finanziell engagiert. Regionen werden von den Menschen, die in ihnen leben, geprägt und gestaltet. Deshalb ist uns die Mitarbeit vieler wichtig: Mit all‘ den Ideen und dem Know-how, das sie einbringen, möchten wir die Zukunft der Region auf eine breite Basis stellen. Die Stiftung bietet die Plattform, um diese Ideen gemeinsam umzusetzen.

Dr. Martin Rudolph, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen und neuer Vorstandsvorsitzender der SüdniedersachsenStiftung. Foto: IHK Hannover
Dr. Martin Rudolph, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen und neuer Vorstandsvorsitzender der SüdniedersachsenStiftung. Foto: IHK Hannover