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7 Fragen an: Jürgen Heller

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Jürgen Heller, WABCO Deutschland. Foto: WABCO
Jürgen Heller, WABCO Deutschland. Foto: WABCO

WABCO Deutschland, Hannover

Der 59-jährige leitet seit 2006 die deutschen WABCO-Standorte Hannover, Gronau, Mannheim. Auf seinen Berufsstart als Designingenieur im Flugzeugbau folgten Positionen mit wachsender Verantwortung im In- und Ausland. WABCO hat Ende August in Hannover ein Engineering Innovation Center eröffnet, in dem 350 Mitarbeiter neue Produkte entwickeln.

1. Wie beschreiben Sie was Ihr Unternehmen macht – in einem Satz?
Wir entwickeln und produzieren Fahrerassistenz- und Fahrsicherheitssysteme für die globale Nutzfahrzeugindustrie. Gleichzeitig arbeiten wir an Technologien, die es ermöglichen, Fahrzeugflotten zu vernetzen und so optimal zu betreiben und auszulasten.

2. Was ist aktuell das wichtigste Thema für Sie?
WABCO ist immer auf der Suche nach Menschen und Talenten, die in einem globalen Technologieunternehmen tätig sein möchten. Es ist eine unserer großen Herausforderungen, ein attraktives und ansprechendes Arbeitsumfeld zu schaffen, um gerade vielseitig interessierte Menschen erfolgreich ansprechen zu können.

3. Was war Ihre bedeutsamste Entscheidung?
Es gibt sicher reichlich wichtige und auch bedeutsame Entscheidungen, die ich in vielen Jahren getroffen habe. Aber wirklich wichtig und bedeutsam ist die Fähigkeit, sich selbst zu hinterfragen, nach vorne zu schauen und zu „antizipieren“, wie sich ein globales Umfeld verändert und genau das mit in die Entscheidungsfindungen einfließen zu lassen – und das jeden Tag.

4. Was bereitet Ihnen aktuell Sorge?
Dass wir als Industrieland Deutschland den Anschluss an unsere globale Konkurrenz verlieren; technologisch, wirtschaftlich und auch, was die Ressourcen an gut ausgebildeten Menschen angeht, die in eine stark technologisch geprägte Industrie einsteigen können.

5. Und was lässt Sie hoffen?
In einem globalen Unternehmen tätig sein zu können und damit die Möglichkeit zu haben, gegebenenfalls Lücken in Wissen und Fähigkeiten nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Europa oder Übersee zu ergänzen.

6. Was brauchen Sie unbedingt und worauf können Sie verzichten?
Kontakt zu meinen Mitarbeitern und Kollegen über alle Ebenen und Funktionen unserer Organisation ist mir wichtig. Auf das Lesen von E-Mails könnte ich allerdings ganz gut verzichten.

7. Worauf freuen Sie sich in den nächsten Monaten besonders?
Einen entspannten Urlaub – unvernetzt.