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VR-Bank Werra Meißner und Volksbank Mitte wollen fusionieren

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Fusion in Sicht (v.l.n.r.): Vorstand der Volksbank Mitte eG Björn Henkel, Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner eG Uwe Linnenkohl, Vorstand der Volksbank Mitte eG Rolf Döring, Aufsichtsratsvorsitzender der VR-Bank Werra-Meißner eG Erich Klebe, Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner eG Bettina Maschke, Aufsichtsratsmitglied der VR-Bank Werra-Meißner eG Thorsten Zindel, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mitte eG Hartwig Magerhans, Aufsichtsratsmitglied der Volksbank Mitte eG Eckart Lintzel, Vorstandssprecher der Volksbank Mitte eG Holger Willuhn.
Fusion in Sicht (v.l.n.r.): Vorstand der Volksbank Mitte eG Björn Henkel, Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner eG Uwe Linnenkohl, Vorstand der Volksbank Mitte eG Rolf Döring, Aufsichtsratsvorsitzender der VR-Bank Werra-Meißner eG Erich Klebe, Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner eG Bettina Maschke, Aufsichtsratsmitglied der VR-Bank Werra-Meißner eG Thorsten Zindel, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mitte eG Hartwig Magerhans, Aufsichtsratsmitglied der Volksbank Mitte eG Eckart Lintzel, Vorstandssprecher der Volksbank Mitte eG Holger Willuhn. Foto: Volksbank Mitte eG.

Die VR-Bank Werra-Meißner eG (Eschwege) und die Volksbank Mitte eG (Duderstadt) wollen zur VR-Bank Mitte eG fusionieren. Das haben die Vorstände und die Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden Genossenschaftsbanken Mitte Januar in Heiligenstadt bekanntgegeben. Man habe bewusst diesen Ort gewählt, so der Aufsichtsratsvorsitzende Hartwig Magerhans von der Volksbank Mitte eG, weil in Heiligenstadt beide Häuser Filialen unterhalten und sich hier die Geschäftsgebiete überschneiden, heißt es in einer Mitteilung der Banken.

Eine Bündelung der Kräfte sei, davon zeigten sich die Vertreter beider Häuser überzeugt, die richtige strategische Antwort auf aktuelle und künftige Herausforderungen: Die anhaltende Niedrigzinsphase, weiter steigende aufsichtsrechtliche Anforderungen, der demografische Wandel sowie die Nutzung von Chancen im Rahmen der Digitalisierung aber insbesondere das sich ändernde Kundenverhalten und die steigenden Kundenansprüche müssen gemeistert werden.

Nachdem die 488 Mitarbeiter beider Banken informiert wurden, werden in den nächsten Wochen Gespräche mit den Mitgliedervertretern stattfinden. Die Mitglieder der Vertreterversammlungen sollen im August über die geplante Fusion in getrennten Versammlungen abstimmen. Der Zusammenschluss beider Banken soll zum 1. Januar 2019 erfolgen. „Die geschäftspolitische Ausrichtung der zwei Häuser ist ähnlich, beide stehen auf wirtschaftlich gesundem Fundament“ „Man habe sich während eines großen gemeinsamen IT-Projektes im letzten Jahr kennen- und schätzengelernt. Es handelt sich um eine Fusion von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke und auf Augenhöhe“, sagte Holger Willuhn, Vorstandsmitglied der Volksbank Mitte eG.

„Für die Mitarbeiter entsteht durch das größere Haus mit einer konsolidierten Bilanzsumme von rund 2,3 Mrd. Euro ein attraktiver Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet.“, ist Rolf Döring (VB Mitte eG) überzeugt. Die geplante Verschmelzung ist nicht in erster Linie kostengetrieben, führt er weiter aus. Sowohl die Volksbank Mitte eG als auch die VR-Bank Werra-Meißner eG sind aufgrund bereits erfolgter oder kurz vor der Umsetzung stehender Aktivitäten kostenmäßig so aufgestellt, dass ein substantieller Personalabbau weder vorgesehen noch notwendig ist.

Die übernehmende Bank wird die VR-Bank Werra-Meißner sein. Juristischer Sitz und Sitz des Vorstandes der VR-Bank Mitte eG wird Duderstadt sein. Neben Duderstadt wird Witzenhausen als zweiter Hauptstandort ausgebaut. In den Vorstand sollen die 5 aktuell amtierenden Vorstandsmitglieder einziehen, wobei eine Reduzierung auf 3 Vorstandsmitglieder in den nächsten Jahren angestrebt wird.

Die gemeinsame Bank zählt aktuell 33 Filialen in ihrem Geschäftsgebiet.