Start Service Vermischtes Azubis als Energyscouts

Azubis als Energyscouts

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Foto: Dr. Alexander Witthohn

Mitte November erhielten 63 Azubis von Christian Bebek, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover, ihre Energyscout-Zertifikate. Die Auszubildenden wurden in fünf Tages-Workshops über Energieeffizienz- und Klimaschutztechnologien/-maßnahmen informiert und planten konkrete Einsparmaßnahmen für ihre Unternehmen. Die drei besten Projektteams 2017 (siehe Fotos) lieferten bemerkenswerte Ergebnisse und wurden von einer Jury ausgezeichnet. Die Teams haben die Chance, sich beim Wettbewerb um die besten deutschen Energyscout-Projekte zu bewerben. Die IHK organisiert das Projekt seit 2014 und hat bisher 250 Energyscouts ausgebildet. Bundesweit gibt es über 4000 Scouts. Das Projekt wird von der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz von Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

MM Packaging Behrens

Die Auszubildenden der Alfelder MM Packaging Behrens GmbH – ein Hersteller von Papierverpackungen etwa für Lebensmittel- und Kosmetikunternehmen – analysierten und optimierten die Raumtemperierung und das Raumklima, um die Druckqualität der Produkte zu steigern und damit auch weniger Material zu verbrauchen. Eine zweieinhalbjährige Amortisationszeit und bessere Produkte sprechen für die Umsetzung der Maßnahme.

Dachser

Die Auszubildenden des Logistikunternehmens Dachser SE, Langenhagen, überprüften bei ihrem Projekt, welche Auswirkungen die Umstellung der Kühlung der LKW-Auflieger von Diesel auf Strom hat. Ein bemerkenswertes Fazit: Die Investition von 24 000 Euro rechnet sich innerhalb von acht Monaten und durch die Verwendung von Grünstrom verstärkt sich der Umwelt- und Klimaschutzeffekt.

Dr. Paul Lohmann

Der Energieverbrauch der Emmerthaler Dr. Paul Lohmann GmbH KG, Hersteller von Mineralsalzen, gehört zu den bedeutendsten Kostenfaktoren im Unternehmen. Über 90 Prozent der Energie (im Wesentlichen Erdgas und Strom) wird von der Produktion verbraucht. Von dem Einbau neuer Speisewasserpumpen und einer modernen Steuerelektronik der Dampfkessel verspricht sich Lohmann erhebliche Kosteneinsparungen. Die Investition rechnet sich in nach ungefähr drei Jahren.