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Die neuen Auszubildenden bei Transgourmet in Hildesheim: Das Unternehmen hat gerade erst das IHK-Ausbildungssiegel „Eins+“ erhalten. Engagierte Unternehmen, interessierte Jugendliche: Das Modell der dualen Ausbildung ist quicklebendig.

Unmittelbar vor Beginn des Ausbildungsjahres platzte die Bertelsmann-Stiftung Ende Juli mit einer Studie heraus, die befürchten lässt, der Exportschlager duale Berufsausbildung könne zum Auslaufmodell werden. Wesentliches Argument: Bei einem Beschäftigungszuwachs in Deutschland zwischen 1999 und 2015 von 12,1 Prozent ist im gleichen Zeitraum die Zahl der Auszubildenden um 6,7 Prozent zurückgegangen. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, kommentiert das so: „Wenn Unternehmen in der aktuell guten Konjunktur- und Beschäftigungslage nicht mehr junge Menschen ausbilden, ist der Fachkräftemangel hausgemacht.“
Berechtigter Vorwurf? Die Bertelsmann-Studie, erstellt vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (Sofi), untersuchte nicht nur die Ausbildungssituation im Bereich der Industrie- und Handelskammern, sondern insgesamt über alle Berufe. Für den Bereich der IHK Hannover zeichnen die Zahlen jedoch ein etwas anderes Bild: Der Trend bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist in der langfristigen Betrachtung positiv. Stellt man die Jahre 1996 – der älteste echte Vergleichswert, weil seit diesem Jahr die vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge nicht mehr mitgezählt werden – und 2016 gegenüber, ergibt sich ein deutliches Plus. Im vergangenen Jahr wurden im Bereich der IHK Hannover knapp 9770 Ausbildungsverträge abgeschlossen, rund 22 Prozent mehr als vor zwei Jahrzehnten. Damals waren es rund 8030.

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Auch im gerade beginnenden Ausbildungsjahr sieht die IHK Hannover eine positive Entwicklung. Zum 1. August zählte die IHK Hannover insgesamt 8643 neue Berufsausbildungsverträge, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei rückläufigen Bewerberzahlen. Und auch in den vergangenen Wochen nahm die IHK weitere Ausbildungsverträge entgegen. „Von einem Auslaufmodell Ausbildung oder einer rückläufigen Ausbildungsbereitschaft kann in unserem Bereich also keine Rede sein“, sagt Dr. Günter Hirth, Leiter Ausbildung der IHK Hannover.
Ein weiterer Beleg: die gestiegene Zahl der Abschlussprüfungen. Gegenüber 1996 wurden im vergangenen Jahr mehr Prüfungen abgenommen – rund 11 380 gegenüber 9350 ergeben auch hier ein Plus von knapp 22 Prozent. Darin enthalten sind sogenannte externe Prüfungsteilnehmer, etwa aus Abiturientenmodellen, die zwar keinen Ausbildungsvertrag haben, aber die Abschlussprüfung machen. „Interessanterweise stieg der Anteil dieser Prüflinge zuletzt auf 22 Prozent“, so Hirth. „Das bedeutet, dass immer mehr Personen mit IHK-Abschlussprüfungen dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Aspekt, der in kaum einer Statistik Berücksichtigung findet und der das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung unterstreicht.“

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Werben um Auszubildende

In den vergangenen Jahren schwankten die Ausbildungszahlen auch im Bereich der IHK Hannover deutlich. Nach 2004 sorgten die Bemühungen im Rahmen des Ausbildungspaktes dafür, dass Unternehmen für die hohe Zahl der auf den Arbeitsmarkt drängenden Schulabgänger vermehrt Lehrstellen oder Einstiegsqualifizierungen bereitstellten. In Niedersachsen brachte der doppelte Abiturjahrgang 2011 einen Höchststand. Seitdem sind die Zahlen im Bereich der IHK Hannover zwar rückläufig, liegen aber immer noch über dem Niveau Mitte der 90er Jahre. Allerdings würde die Wirtschaft gerne mehr ausbilden. Günter Hirth: „Dass Unternehmen angesichts der demografischen Entwicklung immer größere Probleme haben, für ihre Ausbildungsplätze geeignete Bewerber zu finden, ist ja nicht neu.“ Im letzten Jahr konnten bereits rund 30 Prozent der Unternehmen im Bereich der IHK Hannover nicht alle angebotenen Lehrstellen besetzen. Damit, so Hirth, könne man allein für die IHK Hannover von mindestens einer knapp vierstelligen Zahl von Ausbildungsplätzen ausgehen, die 2016 unbesetzt blieben. Und fast jedes vierte Unternehmen gab an, überhaupt keine Bewerbung erhalten zu haben. Hier gibt es Unterschiede nach Region und Branche: „Nehmen Sie einen kleinen Betrieb in einer ländlichen Region, der einen wenig populären Beruf ausbildet, dann haben sie alle problematischen Faktoren zusammen“, so Hirth.

Um Unternehmen bei der Azubi-Suche zu unterstützen, hat die IHK Hannover ein Qualitätssiegel eingeführt. Mit „Eins+“ (www.bit.ly/einsPLUS) können Unternehmen ihr Engagement in der Ausbildung nach außen zeigen. Eines der ersten Unternehmen, das das mehrstufige Zertifizierungsverfahren durchlaufen hat, ist Transgourmet in Hildesheim, ein Speziallieferant von Lebensmitteln, Ge- und Verbrauchsgütern sowie Großküchenausstattung für Hotellerie, Gastronomie, Betriebsverpflegung und soziale Einrichtungen. Anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs wurde die Ausbildung dokumentiert und dann von drei unabhängigen Experten beurteilt – mit positiver Wirkung auch für das Unternehmen selbst. „Wir haben durch das Gütesiegel Anstöße bekommen, um unser Ausbildungskonzept noch einmal zu optimieren“, sagt Ausbilderin
Alexandra Bruns. Inzwischen nutzt das Unternehmen Eins+ auch sehr intensiv für das Ausbildungs-Marketing. In diesem Jahr haben sieben junge Menschen ihre Ausbildung in Hildesheim begonnen.
Transgourmet ist nur ein Beispiel für das unverändert große Engagement von Unternehmen in der Ausbildung. Anders als es die Bertelsmann-Studie vielleicht vermuten lässt, hat die Wirtschaft den künftigen Fachkräftebedarf sehr genau im Blick. Gerade die Zahl der Ausbildungsverträge im industriell-technischen Bereich stieg bei der IHK Hannover in diesem Jahr deutlich um 5,9 Prozent auf 2677. Diese seit einigen Jahren stabile positive Entwicklung führt die IHK auch auf die Anstrengungen zur Förderung der MINT-Berufe wie die IdeenExpo und die IHK-Ausbildungsoffensive „Ihr gewinnt“ zurück. Die größten Zuwächse gibt es in den Berufen der Bereiche Metalltechnik (+ 4,6 %) und Elektrotechnik (+ 3,3 %). In den kaufmännischen Berufen wurden mit Stand Anfang August im Bereich der IHK Hannover 5966 Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein leichter Rückgang zum Vorjahr um 0,7 Prozent. Mit 10,3 Prozent deutlich im Plus stehen übrigens zum Ausbildungsstart 2017 Berufe der Hotellerie und Gastronomie. Dagegen zeichnet sich vor allem bei den Bankkaufleuten (-12,5 %) und den Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen (-8,9 %) weiter ein rückläufiger Trend ab. Und auch der Handel verzeichnet in diesem Jahr ein leichtes Minus von 1,9 Prozent auf 1951 Ausbildungsverträge.

Die Unternehmen stemmen sich schon heute gegen den durch Demografie und Studientrend verursachten Azubimangel. So konnte seit 2006 der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulreife von 28 auf 36 Prozent in 2016 erhöht werden. Viele IHK-Unternehmen bieten Ausbildungschancen für Leistungsschwächere, rund 45 Prozent geben selbst Nachhilfe, viele nutzen Instrumente wie ausbildungsbegleitende Hilfen und die assistierte Ausbildung. Auch Potenziale wie Studienabbrecher und Geflüchtete werden erschlossen. Und nicht zuletzt locken immer mehr Betriebe mit „Goodies“ – ob Notebook oder übertarifliche Ausbildungsvergütung.
Allerdings zeigt sich bei der Demografie auch ein Silberstreif am Horizont: Eine weitere Bertelsmann-Studie von Mitte Juli korrigiert die bisherigen Schülerprognosen der Kultusministerkonferenz für die 16- bis unter 19-jährigen Schulabgänger. Unternehmen, die ihre Lehrstellen besetzen wollen, müssen zwar bis 2020 mit einem Minus von einem Prozent gegenüber heute rechnen. In dem Jahr dürfte in Niedersachsen ohnehin ein Tiefststand bei den Abiturienten erreicht werden, da durch die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren deutlich weniger Abiturienten dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen. Aber 2025 erwartet die Bertelsmann-Studie ein Plus bei den Schulabgängern von vier Prozent gegenüber heute, und 2030 sollen es sogar acht Prozent mehr sein.

Schon Tradition bei der hannoverschen Wertgarantie-Gruppe: Jeder neue Ausbildungsjahrgang startet mit einer Teambuildung-Tour. In diesem Jahr gingen 25 Berufseinsteiger auf Azubi-Tour.

Auf geht’s – auch weiterhin!

Vorwärts, auf geht‘s: Adelante! heißt das Programm, mit dem seit einigen Jahren spanische Jugendliche zur Fachkräftesicherung in die Regionen kommen. In diesem Jahr wurde das Ziel neu gesteckt.

Die meisten der über 100 spanischen Jugendlichen, die in den vergangenen Jahren im Rahmen des Adelante!-Projekts der IHK Hannover und ihrer Partner nach Niedersachsen gekommen sind, verfügten bereits über gute fachtheoretische Kenntnisse. Die haben sie während ihrer zweijährigen schulischen Berufsausbildung in Spanien erworben. Mit der Neuausrichtung des Projekts setzt die IHK den Schwerpunkt jetzt auf die Anerkennung der bereits vorliegenden Qualifikationen der jungen Menschen. Ziel ist es, junge Spanierinnen und Spanier mit einem Ausbildungsabschluss in die IHK-Region zu holen und ihnen über eine bis zu zwölf Monate dauernde Anpassungsqualifizierung die fehlende betriebliche Praxis zu vermitteln. Die Lerninhalte werden von der Anerkennungsstelle der IHK vorgegeben, die so im Anschluss eine volle Gleichwertigkeit der spanischen Berufsabschlüsse ausstellen kann. Diese Art Praktika ist vom Mindestlohn ausgenommen. Bei einer Anpassungsqualifizierung ist eine monatliche Vergütung vorgesehen, die den Teilnehmern mindestens 850 Euro für den Lebensunterhalt belässt.
Nach dem Auswahlprozess, an dem die deutschen Unternehmen und die spanischen Projektpartner beteiligt sind, absolvieren die jungen Leute einen Deutschsprachkurs in Spanien. Daran schließt sich ein achtwöchiges Praktikum im jeweiligen deutschen Unternehmen an. Die Adelante!-Teilnehmer werden bei Behördengängen unterstützt. Parallel zur Praxisvermittlung im Unternehmen besuchen sie einen weiterführenden fachbezogenen Deutschsprachkurs, der auf den bereits in Spanien erlernten Deutschkenntnissen aufbaut und von Kooperationspartnern organisiert wird. Die Partner kümmern sich auch um die notwendigen Unterkünfte und sorgen von Beginn an für eine sozialpädagogische Begleitung in spanischer Sprache.
Das Land Katalonien finanziert einen wichtigen Teil des Projekts: Die Akquise der Teilnehmenden, die Betreuung und Beratung vor Ort, den Sprachkurs von 700 Unterrichtseinheiten, die interkulturelle Vorbereitung, die Reise nach Deutschland zum Praktikum und die Unterhaltszahlung während des Praktikums. Das Land Niedersachsen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region Hannover tragen den weiterführenden Deutschkurs und die sozialpädagogische Betreuung. Für die Kosten der Anerkennung zahlt der Bund einen Zuschuss.

Kontakt: IHK Hannover, Berufsbildung, Torsten Temmeyer, Tel. 0511/3107-507, temmeyer@hannover.ihk.de

Helfer bei der Integration

Immer mehr Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, werden fit für den Arbeitsmarkt.
Bei der IHK gibt es Unterstützung, wenn es um ihre Integration geht.

Ausbildungsplatz, Praktikum, Job: Damit Geflüchtete und Unternehmen leichter zueinander finden, arbeiten seit dem 1. Juni drei Integrationsmoderatoren bei der IHK Hannover. Im Rahmen eines Landesprogramms helfen sie bei der betrieblichen Integration. Schon jetzt gibt es erste Erfolge. Was sich aber auch zeigt: Integration ist ein langwieriger Prozess, der eine gute Portion Beharrlichkeit verlangt.
Die Sartorius AG in Göttingen gehört zu den Unternehmen, die auf diesem Weg schon die ersten Schritte gemacht haben. Drei von 37 Berufsstartern sind Geflüchtete. Sie haben zunächst ein Praktikum gemacht, sind dann durchs Sartorius-Auswahlverfahren gegangen und werden jetzt zum Mechatroniker, zum Maschinen- und Anlagenführer und zum Kaufmann für Büromanagement ausgebildet.

Bei Sartorius in Göttingen sind drei Geflüchtete unter den 37 neuen Azubis.

Bei der IHK zeigen die Erfahrungen der Integrationsmoderatoren in den ersten Wochen, dass viele Unternehmen Geflüchtete beschäftigen wollen oder das, wie Sartorius, schon tun – nicht nur in einer Ausbildung oder einem Praktikum, sondern auch in ganz normalen Arbeitsverhältnissen. Die sich daraus ergebenden Fragen sind vielfältig, etwa beim Aufenthaltsrecht. Insbesondere die 2016 im Integrationsgesetz verankerte Regelung, dass Geflüchtete mit Ausbildungsvertrag während der Ausbildungszeit und nach erfolgreichem Berufsabschluss mit anschließender Beschäftigung weitere zwei Jahre („3+2-Regel“) ein gesichertes Aufenthaltsrecht erhalten, führte zu Nachfragen. Die Integrationsmoderatoren helfen bei der Ansprache von Geflüchteten, informieren über Förderinstrumente und unterstützen bei der Abstimmung mit Arbeitsverwaltung oder Ausländerbehörden.

Ansprechpartner im Rahmen des Förderprogramms „Überbetriebliche Integrationsmoderatorinnen und Integrationsmoderatoren“ des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums:
Region Hannover: Torsten Peick
peick@hannover.ihk.de | 0511/3107-540
Göttingen/Northeim: Maria Eiselt
eiselt@hannover.ihk.de | 0551/70710-23
Hildesheim/Holzminden: Vaclava Dunovska dunovska@hannover.ihk.de | 05121/105-20

Hilfe für den Fall des Falles

Gleich 63 neue Auszubildende freuen sich bei der Zufall logistics group auf den Start ins Berufsleben.

Die Ausbildung läuft. Aber was, wenn nicht? Es hakt in der Berufsschule. Alltagsprobleme werden zur Belastung. Sprachliche Defizite erschweren die Ausbildung. Im schlimmsten Fall droht ein Ausbildungsabbruch. Damit es nicht so weit kommt, gibt es Unterstützung. Ein Überblick:

Schlichtungsausschuss
Bei Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden können beide Seiten den Schlichtungsausschuss bei der IHK Hannover anrufen. Ziel ist die Einigung. Kommt es nicht dazu, fällt der Ausschuss einen Schlichtungsspruch. Erst, wenn der von einer oder von beiden Seiten nicht anerkannt wird, ist im Bereich der IHK Hannover eine Klage beim Arbeitsgericht möglich. Im vergangenen Jahr wurde bei der IHK Hannover rund 100 Mal die Hilfe des Schlichtungsausschusses gesucht.
IHK, Berufsbildung,
Frank Ansorge,
Tel. 0511/3107-370,
ansorge@hannover.ihk.de

Ausbildungsberatung
Generell sind die IHK-Ausbildungsberater Ansprechpartner für rund 6400 Ausbildungsbetriebe und deren Auszubildende im Bereich der IHK-Region. Sie beraten bei allen Ausbildungsfragen. Die Ausbildungsberater der IHK sind durchschnittlich pro Jahr bei 2000 Unternehmen vor Ort.
Ausbildungsberater für die einzelnen
Ausbildungsberufe finden Sie im Internet:
www.hannover.ihk.de | Dok.-Nr. 100812111

■ Assistierte Ausbildung (AsA)
Mit der Assistierten Ausbildung (AsA) können seit 2015 lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte junge Menschen von der Ausbildungssuche bis zum Abschluss individuell und kontinuierlich begleitet werden. Mögliche Maßnahmen: Krisenintervention, Alltagshilfen, Sprachförderung, Förderunterricht und Prüfungsvorbereitung – die Auswahl ist individuell. Die AsA ist für Unternehmen kostenlos.

■ Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)
An drei bis acht Stunden in der Woche erhalten die Auszubildenden persönliche Hilfen wie zum Beispiel Nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen oder Unterstützung bei Alltagsproblemen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist dies auch während der Einstiegsqualifizierung möglich. Über die Teilnahme an abH entscheidet die örtlich zuständige Agentur für Arbeit; den Antrag stellt der Auszubildende bei der Berufsberatung, er ist jederzeit während der Ausbildung möglich. Für Auszubildende und Unternehmen entstehen keine Kosten.
Infos zu AsA und abH unter der
kostenlosen Servicenummer der Arbeitsagentur:
Tel. 0800/45 55 520

■ VerA gegen Abbrüche
Bereits 2008 hat der Senior Experten Service (SES ) – eine der größten Ehrenamtsorganisationen für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand – zusammen mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft die Initiative VerA aufgelegt. Das Projekt zur „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ richtet sich an Jugendliche, die daran denken, ihre Lehre abzubrechen. Auf Wunsch stellt der SES diesen Jugendlichen berufs- und lebenserfahrene Senior Experten zur Seite, die zum Beispiel die soziale Kompetenz und Lernmotivation fördern. Die Begleitung ist für den Auszubildenden und den Ausbildungsbetrieb kostenlos. Sie läuft zunächst über zwölf Monate, kann aber verlängert werden.

Anfragen über:
www.vera.ses-bonn.de

Das Unternehmenslogo mittendrin: Fast 170 Berufsstarter bei der TUI.